Waymo und das Wetter-Engagement

Der Branchenprimus Waymo wirbt mit seinen Fahrkünsten bei widrigem Wetter.

Seit Kurzem testet Waymo auch in Florida – aber nicht wegen des schönen Wetters, sondern wegen des Starkregens, der dort vorkommen kann. Insgesamt testet die Google-Schwester das Autonome Fahren in 25 Städten. Mit Schnee kämpft man sich durch die Stadt Novi im US-Bundesstaat Michigan, um das Fahren im Regen geht es auch in Kirkland im Bundesstaat Washington und Nebel gibt es im kalifornischen San Francisco.

Widriges Wetter ist einer der Hauptfaktoren für Verkehrsunfälle. In den USA, so die Schätzung des Verkehrsministeriums (DOT), ist das Wetter für 21 Prozent der Unfälle verantwortlich. Daher setzt man auf das Thema und will damit auch Vertrauen schaffen. Denn die Fahrzeuge sollen es besser machen können.

Die Sensorik, so die werbenden Einlassungen des Unternehmens, kann mehr Sichtweite bereitstellen. Tatsächlich sind die Sensoren aber noch sehr anfällig für schlechtes Wetter. Ist es ein Stein oder eine Schneeflocke oder woran soll man sich orientieren, wenn der Schnee die Fahrbahnmarkierungen verdeckt? Daher startete man den Autonomen Fahrservice, Waymo One, in dem Sonnenstaat Arizona. Obgleich es hier auch zu Starkregen oder Staubstürmen kommen kann.

Da aber auch der Mensch mit schlechtem Wetter nicht mehr so gut fahren kann, soll es die Technik richten. Ein Mix aus verschiedenen Sensoren und die Software sollen es richten. Die Waymo Fahrzeuge sind darauf ausgelegt, dass sich plötzlich änderndes Wetter erkannt wird. Wird eine sichere Fortfahrt nicht möglich, stellen sich die Waymo-Fahrzeuge an einer sicheren Stelle ab.

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