Adaptive Geschwindigkeitssysteme könnten Staus minimieren | Ford & Vanderbilt

In Kooperation zwischen dem Hersteller Ford und der Vanderbilt Universität erfolgte eine Studie zum Thema Stau-Minimierung.

In Zusammenarbeit mit der Vanderbilt Universität und Ford hat man den Ansturm der Fahrzeuge zum US-Unabhängigkeitstag am 4. Juli gesehen und beschloss dies zu untersuchen. Man kommt zu dem Schluss, dass Adaptive Geschwindigkeitssysteme (ACC) stark zur Minimierung der Staus beitragen könnten.

Der Vorteil der ACC Systeme ist, dass sie bereits entwickelt sind und in einigen Fahrzeugen auch schon zur Verfügung stehen. Die ACCs könnten vor allem bei dem Phänomen der Phantomstaus Abhilfe leisten. Also Staus, die aus vermeintlich keinem Grund entstehen – also keine Baustellen oder Unfälle daran schuld sind.

Phantomstaus entstehen durch starkes Bremsen und einer Kettenreaktion nach hinten. So verlagert sich der Bremsdruck nach hinten was letztlich zu einem Stau führt.

Auf einer geschlossenen Strecke auf dem Testfeld von Ford simulierten 36 Fahrzeuge einen normalen Autobahnverkehr mit Beschleunigung und Verlangsamung. Das wurde einmal mit und einmal ohne ACC durchgeführt.

Das Ergebnis war, dass bei den Fahrten mit der ACC Technologie, weniger Staus entstanden. Selbst wenn nur eines von drei Fahrzeugen über einen ACC verfügte konnten Verkehrsbehinderungen vermieden werden.

Ford verweist darauf, dass 71 Prozent seiner Modelle im US-amerikanischen Raum über einen ACC verfügen. Man müsste nicht auf das Autonome Fahren warten, um die Staus zu vermeiden, so die Meinung der Forschenden.

In den USA stehen Fahrende im Durchschnitt rund 41 Stunden auf der Straße was sich mit Kosten von rund 1.400 US-Dollar pro Fahrzeug auswirkt. Darin eingerechnet sind Produktivitätsverlust, Kraftstoffverbrauch und Verschleiß von Fahrzeugteilen.

Mitteilung (englisch)

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