Heutige Assistenzsysteme könnten viele Leben retten

Abbiegeassistent von Continental
Abbiegeassistent von Continental. Quelle: Continental

Die derzeit verfügbaren Sicherheitssysteme könnten Tausende Menschenleben retten, so eine Studie von Consumer Reports.

Die Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports hat die Sicherheitssysteme in den Autos analysiert und kommt zu dem Schluss, dass bereits existierende Assistenten Tausende von Menschenleben retten könnten.

Continental Abbiegeassistent

Continental Abbiegeassistent. Quelle: Conti

Der Konjunktiv bezieht sich darauf, dass diese Systeme nicht immer verbaut werden. Wären sie aber bei den Neuwagen ein Teil des Standards, würde die Zahl der Verkehrstoten dramatisch sinken. Vor allem nennt man dabei die Autonome Notbremse (AEB), der Spurverlassenswarner und der Abbiegeassistent zur Eliminierung des Toten Winkels.

Die Preise für diese Systeme reichen von 2.000 US-Dollar bis 12.000 US-Dollar, wobei man keine Hersteller nannte. Aber allein diese drei Systeme würden nur in den USA die Anzahl der Verkehrstoten um 11.000 senken. Weitere 800 Verkehrstote könnte man durch Passantenerkennung verhindern.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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