US-Repräsentantenhaus – Autonomes Fahren

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Das Repräsentantenhaus in den USA lädt heute zum Thema der Veränderung der Gesellschaft durch das Autonome Fahren.

Heute versammeln sich Abgeordnete des US-amerikanischen Repräsentantenhaus, das von der Republikanischen Partei dominiert ist; zu der auch der künftige US-Präsident Trump zählt. In diesem Jahr gab es bereits eine Anhörung von  Unternehmen der Branche mit dem US-Kongress zum Thema Autonomes Fahren und Sicherheit.

US-Flagge

Das Vorbereitungspapier zu diesem Event über die sozialen Auswirkungen, geht davon aus, dass das Autonome Fahren zwischen 2020 und 2025 entwickelt sein wird, wobei man sich auf einen Artikel des Guardians bezieht.

Die zu diskutierenden Umbrüche in der Gesellschaft bringen Vor- und Nachteile. In dem Papier wird lediglich auf die Vorteile hingewiesen. Diese lägen vor allem in der Verkehrssicherheit und in der Reduzierung der Verkehrstoten. In den USA gab es letztes Jahr rund 32.000 Tote durch Verkehrsunfälle und für das erste Halbjahr 2016 stiegen die Zahlen um 10 Prozent. Dies ist ein Bruch des Trends, der sich seit den 60er Jahren etabliert hatte. Auch in Europa gibt es ähnliche Zahlen.

Die Annahme, dass das Autonome Fahren die 90 Prozent menschliche Fehler im Verkehr eliminieren würde, würde demzufolge rund 30.000 Menschen das Leben retten.

Auch der Umweltschutz wird als Vorteil genannt, sowie die Integration von Behinderten und Armen in die Individualbeförderung. Zudem gäbe es Vorteile bei der Logistik, durch Produktivitätserhöhung und Kostenersparnis, sowie mehr Parkplätze durch weniger Fahrzeuge, welche zudem mehr in Bewegung sind. Das Valet-Prinzip ist damit gemeint.

Tatsächlich hat die UMTRI der Universität von Michigan Studien bezüglich der Reduktion des Verkehrsaufkommens unternommen und das in Frage gestellt. Auch die Umweltfreundlichkeit wurde bezweifelt, so die Studie aus dem Hause KPMG.

Die NHTSA unterstützt diese Entwicklung des Autonomen Fahrens und will Hindernisse aus dem Weg räumen, wozu man auch vor Kurzem einige Richtlinien für die Datensicherheit und für die Safety Assessments erlassen hat. Zuletzt hatte sich die NHTSA mit der Industrie am 10. November getroffen, um weitere Impulse für die Richtlinien zu erhalten.

Bei der heutigen Sitzung sollen einige Fragen diskutiert werden. Dazu gehören die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss, US-einheitliche Regelungen, Auswirkungen der bereits erlassenen Richtlinien, Fragen zur Datensicherheit und zur Akzeptanz Autonomer Fahrzeuge.

Da die Verkehrsregelung Sache der einzelnen Bundesstaaten in den USA ist, haben einige bereits Gesetze für das Autonome Fahren verabschiedet. Nach Angaben des Papiers der US-Regierung, gehören dazu die Staaten Kalifornien, Florida, Nevada, Utah, Michigan, North Dakota, Tennessee und der District of Columbia, wozu auch Washington (D.C.) gehört. Jeder Staat hat aber einen unterschiedlichen Ansatz in der Regulierung der Technik. Und zwar in allen Bereichen: Testverfahren, Forschung, Entwicklung, Zulassung, Lizenzierung oder Bereitstellung des Autonomen Fahrens.

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