TU Wien baut neue Auto-Antennen

Für die Vernetzung der Fahrzeuge haben die Technische Universität (TU) Wien und die TU Ilmenau eine neue Antennentechnik entwickelt.

Das Geschäft mit den Antennen ist wichtig – gerade im Bereich des Autonomen Fahrens und vor allem mit Blick auf die 5G Entwicklung. Denn die Übertragung der Daten erfolgt über solche Antennen. Dabei gibt es verschiedene Ansätze, wie beispielsweise die Glasantenne auf der Windschutzscheibe. Die TU Wien hat nun eine neue Antennenart entwickelt. Die Entwicklung ist in der Kooperation mit der TU Ilmenau in Thüringen gelungen.

Antennenbox der TU Wien

Antennenbox der TU Wien. Quelle: TU Wien

Die neue Variante ist eine Antennenbox, welche in das Fahrzeugdach eingebaut werden kann. Genauer gesagt wird die Box im vorderen Bereich des Dachs integriert. Der Empfang ist dabei dennoch hervorragend und erhöht die Übertragungsqualität sogar. Die Box besteht aus Kunststoff, welcher mit Karbonfasern verstärkt ist.

Die diesbezüglichen Tests zur Wirkung der Strahlungsmuster hat man in der Virtual Road Simulation and Test Area (VISTA) durchgeführt. Denn je nach Tiefe des Einbaus kann das Signal unterschiedliche gut empfangen werden. Durch diese Tests wurde die Sende- und Empfangsrichtung optimiert.

Im Ergebnis ergab es sich, dass sich dort mehr Antennen unterbringen lassen und die Übertragungsqualität besser ist, als bei dem Dachstumpen, welcher derzeit als Antennenkonstruktion verwendet wird. Dieser Dachstumpen, den man auf den heutigen Autos sieht, nennt man shark fin, also Haifischflosse.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Antenne nicht, wie bei der hervorstehenden Dachkonstruktion der Haifischflosse, abgewinkelt werden muss. Derart kann man Störungen reduzieren. Nun will man überprüfen, wie man die Antennenarten kombinieren kann, um die Störungen weiter abzusenken und damit eine bessere Signalübertragung zu erhalten.

Mitteilung der TU Wien (englisch)

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