Tracker: Digitale Schließsystem sind unsicher

Das britische Unternehmen Tracker gibt zu Bedenken, dass schlüssellose Schließsysteme nicht sicher sind.

Polizei AutoViele Autohersteller wollen verstärkt auf das schlüssellose Schloss beim Auto setzen. Derart kann man sich über beispielsweise das Smartphone Zugang zum Auto verschaffen. Schon vor ungefähr einem Jahr hatte die BBC berichtet, dass diese Systeme – hauptsächlich bei Luxusautos – einfach zu knacken seien.

Das Unternehmen Tracker vertreibt eine Lokalisierungshardware, sodass das Auto verfolgt werden kann, wenn es gestohlen wurde. Mit Blick auf die Erfahrung beim Fahrzeugdiebstahl, sagen sie, dass rund 140 verschiedene Fahrzeugmodelle in Großbritannien eine Risiko darstellen.

Nach eigenen Umfragen sollen sich 70 Prozent der Menschen angesichts der Gefahr überlegt haben, sich das digitale Schließsystem nicht zu kaufen. Stattdessen würden sich 30 Prozent zusätzlich für eine Lenkradsperre und 22 Prozent für ein Gas-Kupplungsschloss entscheiden. 25 Prozent würden zusätzlich ihren OBD Port vor einem unerlaubten Zugang mit einer Metallbox schützen. Und 40 Prozent lassen sich den Tracker einbauen. Tatsächlich hat auch die digitale Wegfahrsperre ihre Probleme.

Die Bequemlichkeit dieser digitalen Schließsysteme sei ein zweischneidiges Schwert, denn die Diebe müssen sich nur besser ausrüsten, um die Herstellersysteme zu überlisten.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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