Keyless Systeme sind unsicher – ADAC Tests

Volvos digitaler Schluessel
Volvos digitaler Schlüssel

Der Studie des ADAC nach sind alle überprüften Keyless Schließsysteme für Hackingangriff anfällig.

Die digitalen Systeme sind oftmals nicht genug gesichert, das kritisiert nicht nur der ADAC, welcher auch heraus fand, wie einfach man BMW Modelle hacken konnte. Dass die schlüssellosen Systeme via Smartphone nicht sicher sind, haben schon einige Institutionen beklagt. Auch die digitalen Wegfahrsperren waren bereits in der Kritik. Und dass Autos via Smartphones zu hacken sind und die Infotainmentsysteme Schwachpunkte sind, ist ebenfalls bekannt.

Volvos digitaler Schluessel

Volvos digitaler Schlüssel

Viele IT-Expertisen weisen auf die Schwachpunkte hin und nahezu monatlich wird ein Auto-Hack bekannt. Nun hat der ADAC die schlüssellosen Systeme bei 24 Fahrzeugen überprüft und kam zu dem Ergebnis, dass alle Modelle hackbar wären. Die überprüften Hersteller waren beispielsweise Audi, BMW, Ford, Honda, Hyundai, Kia, Lexus, Rover, Renault, Mazda, Mini, Mitsubishi, NissanOpel und Subaru, Toyota und Volkswagen. Auch Modelle anderer Hersteller seien nicht ausgeschlossen, so der ADAC. Der schwedische Autohersteller Volvo hat gerade erst angekündigt, den ersten vollständig schlüssellos-bedienbaren Wagen 2017 auf den Markt zu bringen.

Der ADAC erklärt auf seinen Seiten, wie das System funktioniert. Die nötige Hardware zum Hacken der Technik sei nur wenige hundert Euro teuer. Die Art und Weise ist ebenfalls bekannt. Per Funk wird auf das Auto zugegriffen, die Authentifizierung erlangt man durch den die Verwirrung des Systems durch den Abstand und die Verbindung zum Original-Smartphone.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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