Düsseldorf: Testfeld für eine Nacht

In Düsseldorf wurde gestern ein Tunnel für Tests mit dem Autonomen Fahren gesperrt.

Bei der gestrigen Sperrung handelt es sich um ein One-Night-Testfeld und das war in einem Tunnel. Da die Sensoren in einem Tunnel sehr beansprucht werden, ist das Testen darin von besonderer Bedeutung. Derart sahen Sensoren von Mitsubishi vor einigen Jahren Phantomautos in Tunneln und verursachten Probleme.

Konkret handelte es sich bei dem Projekt um den Rheinalleetunnel in Düsseldorf. Dieser ist ja bekanntlich Teil des Testfeldes in Düsseldorf. Außerdem gehören Abschnitte der A57 und A52 sowie Teile der Innenstadt zu dem Testfeld.

Die Sperrung und die damit einhergegangene Vorfahrt für automatisierte Fahrzeuge dauerte von 21 Uhr am Donnerstagabend bis 5 Uhr am Freitagmorgen. In dieser Zeit wurden realistische Tunnelfahrten getestet. Schon zuvor wurden Tests durchgeführt, die aber den übrigen Verkehr nicht behinderten.

Der Fokus der Tests lag auf der Kommunikationsfähigkeit der Fahrzeuge und der Verkehrsinfrastruktur. Denn die Funkeinheiten befinden sich am Rand des Tunnels. Außerdem wollte man wissen, wie die automatisierten Fahrzeuge auf andere Fahrzeuge reagieren. Konkret meinte man damit Fahrzeuge, die den Autos entgegenkommen oder im Tunnel liegen geblieben sind. Außerdem wollte man herausfinden, wie die Autos auf Menschen oder Tiere auf der Fahrbahn im Tunnel reagieren.

Zur Sicherheit befand sich auch Bordpersonal hinter dem Steuer der Testfahrzeuge. Die Fahrzeuge fuhren auch nicht im Autonomen Fahrmodus, sondern wurden von Menschen bedient.

Quelle

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