Zweifel an der Verkehrssicherheit durch Teilautonomes Fahren

Das Teilautonome Fahren wird in puncto Verkehrssicherheit bezweifelt.

Eine Studie im Auftrag des Internationalen Transportforums (ITF) zweifelt an der Verkehrssicherheit des Teilautonomen Fahrens.

Mercedes-Benz E-Klasse zur Konferenz Amsterdam

Teilautonome Mercedes-Benz E-Klasse zur Konferenz Amsterdam.

Immer wieder wird betont, dass der Mensch der Hauptunfallfaktor sei. So sollen 90 Prozent der Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sein. Jedoch bliebe der Beweis aus und so könne vor allem das Teilautonome Fahren zu Probleme führen können.

Die Studie mit dem Titel “Sichere Straßen durch selbstfahrende Autos?” glaubt, es komme zu Unfällen mit konservativ-Fahrenden. Das liege vor allem an der Zwischenstufe zum Autonomen Fahren – dem Teilautonomen Fahren. Da der Mensch in unübersichtlichen Situationen noch besser entscheide, als die Fahrzeuge dieser Stufe.

Zur Kompensation dieser Ausfälle müssen Sensoren in den Autos und der Infrastruktur verbaut werden. Zudem muss die Vernetzung vorhanden sein.

Außerdem können Hackingangriffe für Unfälle sorgen, weshalb man empfiehlt Redundanzsysteme bei einem Ausfall der Vernetzung zu etablieren. Auch die Vermarktung der Teilautonomie als Sicherheitsfaktor könne die Entwicklung hemmen.

Zwar habe sich die Zahl der Verkehrstoten leicht reduziert, jedoch kann die Trendbehauptung nicht prognostiziert werden. Die Ursachen seien denn auch unterschiedlich: So entscheide darüber auch die Konjunktur, die mit mehr Mobilität und mehr Opfern einhergehe.

Zudem sei die Durchsetzung der Regeln durch die Polizei nicht so hoch, aber der Einsatz von Smartphones und die damit einhergehenden Ablenkung.

Quelle

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