UN: Höhere Anforderungen an Assistensysteme in Nutzfahrzeugen

Bus in Stadtverkehr
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Auf UN-Ebene wurden neue Vorgaben für den Einsatz von Assistenzsystemen gefordert.  

Die Assistenzsysteme sind die Bausteine des autonomen Fahrens und sollen dazu beitragen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Allerdings ist es zuweilen sehr einfach, diese Systeme abzuschalten. Dagegen will man nun vorgehen.

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Auf Antrag Deutschlands und Japans hat sich die UN für höhere Vorgaben ausgesprochen. Dazu gehört auch, dass sich die Systeme bei einer möglichen Unfallgefahr schneller einschalten lassen und beispielsweise soll die autonome Notbremse (AEB) nicht permanent deaktiviert werden können. Eine manuelle Deaktivierung soll nur 15 Minuten lang möglich sein.

Viele Fahrende sind von den Systemen genervt, die zwar die Verkehrssicherheit erhöhen, aber den Verkehrsfluss verringern. Daher werden Abstandhalter und derlei Systeme deaktiviert, um nicht bei jedem überholenden Auto an Geschwindigkeit zu verlieren. Denn die Systeme sorgen für den entsprechenden Abstand. Des Weiteren sollen von den AEBs auch Personen erkannt werden müssen. Das ist vor allem für die städtische Bereiche nötig.

Ab 2025 können die Nationalstaaten die Umsetzung vornehmen und ab 2028 gelten die neuen Regelungen für alle neuen Fahrzeuge.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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