VW plant: Pay-as-you-go-Autonomie

VW autonomes Fahren

Im Wettbewerb mit Tesla setzt VW auf Over the Air (OTA) Updates und autonomes Fahren.

Das autonome Fahren soll zum Kerngeschäft des Autoherstellers Volkswagen werden und die firmeneigene Softwareschmiede Cariad soll das umsetzen. Derart kann man die Kosten für die Softwareentwicklungen wieder reinholen. Jedoch geht man dabei einen eigenen Weg, der als Pay-as-you-go-Autonomie die Runde macht.

Dabei handelt es sich um ein nutzungsbasiertes Konzept des autonomen Fahrens, das neben dem Abo-bzw. dem Function-on-Demand-Modell angeboten wird. Das wird aber erst mit dem Erreichen von Level 4 möglich. Damit sollen die Menschen die Zeit im Auto fürs Arbeiten oder zur Unterhaltung nutzen können. Diese Plattform will VW zum Kernprodukt machen.

Noch in diesem Jahr will VW sein autonomes Fahrkonzept mit Namen “Ride Pilot” als Zusatzabo zur Verfügung stellen wird. Derzeit ist man noch an der Planung für den Preis des Angebots. Das Produkt soll ausgereift sein, sodass es nicht jede Woche ein Update geben wird. Diese Aussage ist eine Spitze gegenüber dem Konkurrenten Tesla.

Allerdings ist das vor allem Software und Cariad, das 2020 aus car.software hervorging, sorgte bereits für einige Software-Problematiken wie beim ID3 oder dem Macan von Porsche. Im Hintergrund des Konzerns gab es diesbezüglich Machtkämpfe und Kompetenzgerangel.

Die Software soll trotz des großen Angebots unterschiedlicher Modelle vereinheitlicht werden. Dies ist umso schwerer, als dass für Datenschutz und Datensicherheit gesorgt werden muss. Und die OTA Updates stellen eine weitere Herausforderung dar.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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