Volvo trainiert Fahrzeuge spielerisch

Der Hersteller Volvo setzt auf Videospiele für das KI-Training für Autonomes Fahren.

Das Testen der Fahrzeuge ist ein integrativer Bestandteil der Forschung. Dabei greift man auf drei Kategorien zurück: Testen auf abgeschlossenen Arealen, im öffentlichen Verkehr und in der Simulation. Letzterer Bereich legt am meisten Testkilometer an den Tag und dafür greift Volvo auf Spiele zurück.

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Volvo ist damit aber nicht allein, auch beispielsweise das Start-up Oxbotica setzt auf Videospiele, um die Leistung und Zuverlässigkeit des autonomen Fahrens zu verfeinern. Landläufig bekannt ist, dass die KI-Gegner im Spiel ihre Fähigkeiten von der Realität haben, aber das autonome Fahren geht den anderen Weg – sie werden über die Spiele trainiert.

Dass man die Fahrzeuge in Simulationen trainiert, ist Standard in der Branche. Dass man dafür Spiele nutzt, greift langsam um sich. Damit kann man Fahrzeuge Fehler lernen lassen, die sie sonst nach zig Kilometern in der Realität vielleicht ein Mal stattgefunden hätten.

Die Daten dazu kommen aus Aufnahmen aus der realen Welt, die aber nur selten freigegeben werden und so bleiben die Firmen auf ihrem Datenschatz sitzen. Die Lösung der Spiele ist eine günstigere Methode, die Volvo nutzt, um seine KI zu trainieren.

Dafür hat Volvo einen Simulator entwickelt, der mit VR-Headset, einen beweglichen Fahrsitz und einem Lenkrad ausgestattet ist, der ein haptisches Feedback liefert. Die Umgebung wird durch Unity Gaming Engine generiert und erlaubt gefahrloses Nachstellen von Unfällen oder Verkehrsfehlern.

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