Subarus EyeSight erreicht neue Höhen

Subarus EyeSight erreicht neue Höhen

Subarus Fahrassistenzsystem EyeSight der nächsten Generation erhält KI-Unterstützung.

Der Hersteller Subaru entwickelt neue Versionen seines Marken-Fahrerassistenzsystems EyeSight, das Künstliche Intelligenz nutzt, um autonomes Fahren und automatisches Parken zu ermöglichen. Das neue System soll ab 2025 auf den Markt kommen und über ein Stereokamerasystem verfügen. Diese Daten werden von der KI ausgewertet und sollen die Wahrnehmung in schwer einsehbaren Situationen erhöhen, wie bei vom Schnee verdeckten Fahrbahnen.

Darüber hinaus wird das System künftig per OTA (Over the Air) aktualisiert. Die Updates sollen dann aus dem Entwicklungszentrum Subaru Lab für künstliche Intelligenz stammen. Das Lab wurde 2020 entwickelt und hat den Rückstand durch die Corona-Pandemie langsam wieder eingeholt.

Das System diene auch der Vision Zero bis 2030, wodurch es keine Verkehrstoten mehr geben soll. Das Ziel wäre gewichtiger als die Einführung des autonomen Fahrens. Welches Level EyeSight der neuen Generation erreiche, blieb unbeantwortet.

Im Juni erreichte man den Meilenstein von fünf Millionen verkaufte Fahrzeuge mit EyeSight-Systemen. Nach Herstellerangaben sind Fahrzeuge, die mit Eyesight ausgestattete sind, in 40 Prozent weniger Unfälle mit dem Fußverkehr verwickelt als Fahrzeuge ohne das System.

Ähnlich wie Tesla setzt auch Subaru nicht auf Lidarsensoren. Dafür wird die neue Generation des Fahrassistenzsystems mit Stereokameras ausgerichtet. Sie sollen zur nötigen Dreidimensionalität verhelfen. Derart wird auch das autonome Parken gelingen, was ebenfalls eine Unfallquelle ist.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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