BMW fährt autonom – in der Fabrik

BMW fährt autonom – in der Fabrik

Der Hersteller BMW hat in einem Werk ein Projekt für autonomes Fahren gestartet, das die Produktion effizienter gestaltet.

Der bayrische Fahrzeugproduzent BMW hat ein Projekt initiiert, bei dem Autos ohne Fahrende durch die Produktion manövrieren. Das Projekt “Automatisiertes Fahren im Werk” (AFW) wird in Kooperation mit zwei Startups realisiert und soll die Effizienz der Neuwagenlogistik in Werken und Verteilzentren erhöhen.

Ziel des Piloten ist die sichere Bewegung der Fahrzeuge in puncto Effizienz und beim autonomen Fahren in Logistik- und Montagebereichen. Bei den Startups handelt es sich um Seoul Robotics aus Südkorea und Embotech auss der Schweiz. Das neue Konzept wird seit diesem Monat im BMW Werk Dingolfing durchgeführt und betrifft zunächst zwei Fahrzeugserien: der 7er und der vollelektrische i7.

Das Projekt, das über mehrere Monate andauert, verbindet zwei Kerntechnologien: die Sensorinfrastruktur zur Unterstützung der Fahrzeuglokalisierung und Erkennung von Hindernissen in der Werksumgebung und eine Navigationssoftware, die über Mobilfunk gesteuerte Befehle an die fahrerlosen Fahrzeuge übermittelt. Die Fahrzeuge steuern dann vom Band zu einem Parkplatz, wo sie auf die Reise zum Bestimmungsort warten.

Die Umgebung wird durch einen digitalen Zwilling überwacht, was Seoul Robotics ermöglichte. Die Fahrplanungssoftware entwickelte Embotech. Die Berechnung der Routen erfolgt in Echtzeit und die Fahrzeuge können selbstständig auf die Umgebung reagieren.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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