Kodiak Robotics automatisiert Ford-Modell für US-Verteidigungsministerium

Kodiak Robotics automatisiert Ford-Modell für US-Verteidigungsministerium

Kodiak Robotics hat sein erstes autonomes Testfahrzeug für das US-Verteidigungsministerium vorgestellt: einen umgerüsteten Ford F-150 Pickup-Truck mit der hauseigenen Software und Sensorausstattung des Start-ups.

Das Verteidigungsministerium nutzt das Fahrzeug, um autonome Überwachungs- und Aufklärungsmissionen in unwegsamem Gelände, unterschiedlichen Einsatzbedingungen und GPS-herausfordernden Umgebungen zu testen. Kodiak gewann im Dezember 2022 den Auftrag über 50 Millionen US-Dollar für zwei Jahre und hat nun ein weiteres Jahr Zeit, zwei geländegängige Fahrzeuge auf Basis des F-150 zu bauen und zu liefern. Sollte der Pilotversuch erfolgreich sein, könnte Kodiak einer der zukünftigen Partner des Militärs sein, während dieses autonome militärische Anwendungen vorantreibt.

Obwohl Kodiaks Hauptaugenmerk auf dem Markt für selbstfahrende Lastwagen liegt, erkennen viele fortschrittliche Mobilitätsunternehmen die Militäranwendung als einen schnelleren Weg zu Einnahmen. Die Partnerschaft mit dem Verteidigungsministerium konzentriert sich hauptsächlich darauf, die Software- und Sensorsuite bereitzustellen und mit Hardwareanbietern an der Integration des Kodiak Drivers in ein speziell entwickeltes, bodengestütztes Aufklärungsfahrzeug der nächsten Generation zu arbeiten.

Kodiak strebt an, eine Software- und Sensorsuite anzubieten, die in verschiedene Fahrzeugtypen integriert werden kann und eine Vielzahl von Anwendungsfällen abdeckt. Hier kommen die modularen und austauschbaren SensorPods von Kodiak ins Spiel, die das Unternehmen auch in seinen Class-8-Lkw verwendet. Kodiak behauptet, dass seine Pods für Verteidigungsanwendungen angepasst wurden und dass der sogenannte DefensePod in weniger als 10 Minuten von einem Techniker ohne spezielle Schulung vor Ort ausgetauscht werden kann. Das Unternehmen benötigte weniger als sechs Monate, um den Kodiak Driver in ein neues Fahrzeug zu integrieren. Die Fähigkeit, das autonome Fahrsystem in verschiedenen Umgebungen außerhalb der Autobahn einzusetzen, wird als strategischer Vorteil betrachtet, den Kodiak nutzen möchte.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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