Zwei Wochenrückblick – Nach der Sommerpause

Ja, die Sommerpause ist wieder vorbei und so kommen wieder tagesaktuelle Nachrichten ab morgen. Doch was war in den letzten zwei Wochen relevant? Eine Zusammenfassung.

Uber war ein Thema der jüngsten Vergangenheit. So hat man zwar mehr eingenommen, jedoch macht man immernoch keinen Gewinn. Dabei ist das Autonome Fahren einer der treibende Kostenfaktoren.

Lego Stadt

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Das geht wohl auch mit dem tödlichen Unfall einher, den ein Uber-Fahrzeug mit Fahrerin verursachte. Derweil hat das IIHS herausgefunden, dass der Unfall mit einem konventionellen und nicht von Uber umgebauten Volvo Modell XC90 womöglich vermeidbar gewesen wäre.

Mittlerweise hat der US-Bundesstaat New York die Anzahl von Fahrdiensten gedeckelt, derart werden erstmal keine neuen “For Hire Vehicles” zugelassen. Der Autoverleih Sixt will nun ebenfalls in das Car-Sharing vorstoßen und verkündete kürzlich die Etablierung einer eigenen Car-Sharing Plattform.

Bosch investiert ebenfalls weiter und hat sich beim Kartendienst Deep Map eingekauft. Dabei geht es auch um das Autonome Fahren. Bosch ist aber auch bei HERE investiert und Here hat jüngst ebenfalls eine neue Kooperation angestoßen – mit Renovo. Dabei geht es vor allem um die Bereitstellung von kompatiblen Schnittstellen im Bereich der Automatisierung, aber auch um die Verarbeitung von Sensordaten für die Kartenbereitstellung.

Die Ford-Tochter Autonomic hat gerade erst eine Absichtserklärung mit dem chinesischen Internetkaufhaus Alibaba formuliert, in der man ankündigt, vernetzte Fahrzeuge für China zu entwickeln. Ford hat seine philosophischen Prinzipien bezüglich des Autonomen Fahrens veröffentlicht. Dabei will man behutsam vorgehen und vor allem auf Sicherheit setzen, auch auf Kosten der Zeit.

Das US-amerikanische Internetkaufhaus Amazon plant derweil ebenfalls tiefer ins Autogeschäaft einzusteigen. Man entwickelt derzeit ein SDK für die Integration von Alexa in die Infotainmentsysteme im Auto. Damit lässt sich die Sprachsteuerung leichter in die Fahrzeuge einbauen. Sogar Autos ohne Infotainmentsystem will man damit bedienen, wobei man es einfach über den Zigarettenanzünder einbauen will.

Südkorea will weiter die Regeln für die Entwicklung und das Testen Autonomer Fahrzeuge lockern. Zudem soll im Norden des Landes ein Testgelände für Autonome Lkws entstehen. Bis 2023 sollen darin 221 Milliarden Won investiert werden, was rund 172 Millionen Euro entspricht.

Auch Australien gibt in Sachen Automatisierung Gas und plant Robotertaxis bis binnen zwei Jahren zu etablieren. Man erhofft sich vor allem weniger Verkehrstote und eine bessere Ökobilanz. Ein entsprechender Bericht geht aber auch von einem erhöhten Energiebedarf um bis zu 50 Prozent aus, einer Erhöhung des Fahrvolumens durch Leerfahrten, sowie eines Arbeitsplatzverlustes. Vorteile sieht man auf der Autobahn, im urbanen Verkehr und bei den Parkplätzen.

Die IIHS entwickelt zudem ein Bewertungsprogramm für Assistenzsysteme. Dabei geht es auch um Modelle mit Teilautonomie auf Level 2. Dazu gehören Modelle von BMW, Mercedes-Benz, Tesla und Volvo. Bisherige Tests mit vier Szenarien verliefen positiv, doch es zeigte sich auch, dass die Fahrzeuge nicht alle Verkehrsszenarien beherrschen. Dabei gab es auch Verwirrungen bezüglich der Fahrbahnmarkierungen. Die besten Ergebnisse brachten die E-Klasse von Mercedes-Benz und das Model 3 von Tesla hervor. Jedoch sind die Ergebnisse noch nicht final.

Die Stadt Sacramento in den USA hat eine Kooperation mit Phantom Auto angepeilt. Dabei geht es um Etablierung Autonomer Fahrzeuge in der Stadt. Phantom Auto soll die Fahrzeuge ferngesteuert überwachen. Das Pilotprojekt ist auf sechs Monate angelegt und es sollen 15 Strecken bedient werden.

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