Zoox macht Fortschritte und braucht Geld

Das Startup Zoox verbesserte seine Autonomen Fahrfähigkeiten, aber für die nächsten Schritte braucht man Geld.

Lange Zeit machte Zoox aus seinem Roboterfahrzeug ein Geheimnis, das man erst im November letzten Jahres lüftete. Dann bekam man die Erlaubnis, einen kostenlosen Robotertaxi-Service in Kalifornien anzubieten und war damit das erste Unternehmen überhaupt. Zuletzt hatte man die Führungsspitze ausgewechselt.

Die beliebte Lombard Street in San Francisco ist der Gradmesser der Entwicklung für Zoox. Diese Straße konnte man bisher nicht bewältigten, nun ist dies aber möglich. Zur Sicherheit sitzen gleich zwei Personen auf den vorderen Sitzen.

Die Automatisierung des Fahrzeugs erfolgt mittels einer Künstlichen Intelligenz. Das impliziert die Umweltwahrnehmung und die Streckenberechnung. Die Software wird alle zwei Wochen aktualisiert.

Für die Etablierung eines Robotertaxidienstes will man nun Kapital aufbringen. Damit soll zum Ende des kommenden Jahres ein kommerzieller Fahrdienst entstehen. Konkret plant man, 465 Millionen US-Dollar dafür einzusammeln. Dabei ist man auch offen für Investitionen von Herstellern als auch aus der Finanzbranche.

Anders als Waymo will man jedoch selbst Fahrzeuge dafür bauen und nicht gekaufte Modelle nachrüsten. Obwohl der Testwagen ein Toyota-Modell ist. Doch dafür braucht man noch mehr Geld.

Derzeit gibt es nur Prototypen, welche aus einem Stahlrahmen auf Rädern bestehen. Diese sind mit Kabeln und Leiterplatten gefüllt. Der Name des Zoox-Modells ist VH 5 und verfügt über sich gegenüberliegende Sitze. Es sind aber kein Lenkrad und keine Pedale eingebaut. Bei der Flottenstärke peilte man für San Francisco 1.000 Stück an.

Bis zum nächsten Jahr will Zoox ein Auto auf die Straße schicken, das keine Kartendaten zur Navigation mehr braucht. Das wäre ein Kriterium für Level 5 – Vollautonomie.

Quelle

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