ZF und TuSimple Kooperation für Autonome Lkws

Das Automatisierungsstartup für Lkws, TuSimple, und der Zulieferer ZF kooperieren für Autonome Lkws.

Die Lkws werden noch vor den Autos automatisiert, wie viele Expertisen darlegen. Auch der Hersteller Daimler hat jüngst verkündet, dass man sich vor allem auf diese Fahrzeuge konzentrieren werde. Nun wurde bekannt, dass sich der Zulieferer ZF-Friedrichshafen mit dem aufstrebenden Startup TuSimple verbündet hat.

TuSimple betreibt bereits kommerzielle Fahrten über die Autobahnen in den USA. Die Lkws haben bereits Sendungen für die US-Post transportiert und der Lieferer UPS hat sich bei TuSimple eingekauft und nutzt deren Technologie ebenfalls.

Zusammen mit dem Zulieferer ZF nimmt man nun die Massenproduktion ins Auge. Damit will man das kommerzielle Frachtgeschäft anfeuern. Konkret sieht die Zusammenarbeit die Unterstützung der Projektvorbereitung und die gemeinsame Produktion von Sensoren, Lenk- und Computersysteme. Derart können der Hardware-Stack optimiert und die Technologie skaliert werden.

Beiden Unternehmen ist gemein, dass sie Partnerschaften mit Nvidia eingegangen sind. Derart entstand der ZF-Chip ProAI, einer der schnellsten Recheneinheiten für Autonomes Fahren und der coPILOT. Auch TuSimple nutzt die Technik von Nivdia, vielleicht auch deshalb, weil Nvidia in TuSimple investiert hat.

Im kommenden Jahr will TuSimple komplett in die kommerzielle Phase eintreten. Man verfügt über eine Flotte von 40 Lkws und betreibt Fahrten zwischen Arizona und Texas. Zur Sicherheit sind aber noch Fahrende an Bord der Fahrzeuge.

Der Hauptkonkurrent von TuSimple, Starsky Robotics, musste kürzlich aus finanziellen Schwierigkeiten aufgeben.

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