ZF und der ÖPNV

Der Zulieferer ZF Friedrichshafen widmet sich der Automatisierung und Datenauswertung des Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV).

Im Zuge der Verkehrswende erhält der ÖPNV immer mehr Bedeutung und reduziert gleichsam den überbordenden Verkehr in den Städten. Der Zulieferer ZF will sich dem Trend anschließen und engagiert sich diesbezüglich im Bereich der Telematik, E-Mobilität und Automatisierung.

ZF Flottenmanagement

ZF Flottenmanagement. Quelle: ZF

Nach Vorstellung des Unternehmens ZF Friedrichshafen soll der ÖPNV ein “lückenlos aufeinander abgestimmtes Netz unterschiedlicher Transportmittel” werden. ZF bietet dafür die elektrischen Antriebe, auch zum Nachrüsten, und Sensoren für die Automatisierung an, was man auf der Busworld Europe vorzeigt.

Im Zentrum steht auch das offene Konzept der Connectivity-Plattform Openmatics, das sich auch für Busflotten eignet, so der Hersteller. Mit Openmatics werden die wichtigsten Daten gesammelt und die Diagnose der Fahrzeuge kann darüber gelingen. Die BigData-Analyse ermöglicht es, die Flotte effizienter einzusetzen.

Neu ist das Predictive Maintenance-Programm, deren Daten in die Cloud übermittelt werden. Mit ZF-DriveLife wird auch das Getriebe in Bussen überwacht, sodass Wartungsarbeiten rechtzeitig vorgenommen werden können.

Die Zukunft, so die Pressemitteilung von ZF, wird aber automatisiert vonstattengehen. Die Sensorik für vor allem die Robotertaxis werden von ZF produziert. Vor allem nennt man dabei die KI-Steuerbox ZF ProAI RoboThink, worin der derzeit stärkste Rechner für Fahrzeuge integriert ist.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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