Xpeng setzt auf Livox Lidar

Der Tesla-Herausforderer Xpeng will Lidar in seine Fahrzeuge einbauen.

Der Lidarsensor ermöglicht 3D Bilder der Umgebung und ist für die meisten Hersteller ein wichtiges Puzzlestück bei der Umweltwahrnehmung der Fahrzeuge. Der E-Autobauer Tesla verzichtet darauf und setzt vollständig auf Kameras und KI-Technologie. Damit ist Tesla zwar nicht alleine, aber doch in der Minderheit.

Das Start-up Xpeng steht in der Kritik, Geheimnisse von Apple und Tesla illegal erworben zu haben. Zwei der Diebe wurden in den USA deswegen verhaftet. Xpeng Motors ist zwar in der Klageschrift nicht erwähnt, doch wollten beide Delinquenten zu Xpeng Motors überwechseln.

Tesla lehnt den Lidar aus Kostengründen ab und Xpeng setzt auf Lidar, um ein höheres Maß an Sicherheitsredundanz zu haben. Sollte also ein Sensor ausfallen, kann man auf andere zurückgreifen. Des Weiteren sieht man in Lidar einen zuverlässigeren Sensor vor allem bei schlechtem Wetter. Der chinesische Konkurrent Xpeng setzt auf diesen Sensor und will ihn von Livox beziehen.

Dass man dabei auf Livox setzt, ist insofern interessant, als dass es eine Reihe von Lidarfirmen gibt. Womöglich war der Preis ausschlaggebend, den Livox punktet durch eine einzigartige optoelektronische Scanmethode. Das Unternehmen wird dem Drohnenhersteller DJI zugerechnet, doch es ist ein eigenständiges Unternehmen.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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