Wuhans Testvorhaben durch Dongfeng gestärkt

Der Hersteller Dongfeng hat in Wuhan sein Fahrprojekt gestartet.

Die chinesische Stadt Wuhan will sich zum Testzentrum für die Entwicklung des autonomen Fahrens aufschwingen. Dabei bekommt es Unterstützung von dem chinesischen Hersteller Dongfeng, der diese Woche sein autonomes Fahrprojekt initiiert hatte.

Nach lokalen Medien handelt es sich dabei um die größte Demonstrationszone Chinas. Dafür kooperiert Dongfeng mit AutoX, DeepRoute.ai und UISEE. Das Projekt sieht vor, dass 200 automatisierte Fahrzeuge als Robotertaxi oder zum Valet-Parken eingesetzt werden sollen.  Das Ziel ist, die Geschäftsmodelle mit der Technik zu überprüfen.

Die Testzone in Wuhan wird sukzessive auf die wichtigsten Stadtteile ausgedehnt. Bis Ende des Jahres wird die Zone 106 Kilometer Straßenlänge umfassen. 28 Kilometer wurden bereits letztes Jahr eröffnet und 78 Kilometer werden derzeit noch gebaut.

In der Zone stehen über 100 Verkehrssituationen zur Auswahl: Kreisverkehre, Kreuzungen, Brücken, Unterführungen und Mautstellen. Als Satellitensystem steht BeiDou und zur Kommunikation 5G zur Verfügung.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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