Württembergische und Vodafone für Telematik-Versicherung

Eine weitere Versicherung setzt auf Telematik-Versicherung: die Württembergische.

In Zusammenarbeit mit dem Telekommunikationsunternehmen Vodafone will auch die Versicherung Württembergische eine Telematik-Kfz-Versicherung anbieten.

Reifen

Immer mehr Versicherungsunternehmen bieten eine solche Versicherung an, es gibt auch welche, die sich darauf spezialisiert haben. Dabei fürchtet man vor allem Gewinneinbußen. Der Versicherungsdachverband warnte 2015 noch vor der Einführung. Bei den klassischen Versicherungen hat man es mit dem Angebot vor allem auf jüngere Fahrende abgesehen. So auch bei dem Konzept der Württembergischen Versicherung.

Die Daten erhält man aus dem Smartphone. Die integrierten Sensoren sollen für diese Versicherung angezapft werden. Dabei handelt es sich um GPS-, Brems-, Kurven- und Beschleunigungsdaten.

Die App dafür hat Vodafone entwickelt. Sie aktiviert sich ab 15 Stundenkilometer selbstständig. Dabei wird auch gemessen, ob und wie oft man das Smartphone während der Fahrt bedient. Je höher die Anzahl, desto höher das Unfallrisiko.

Für die Erkenntnis, wer das Auto steuert, bedient man sich einer Künstlichen Intelligenz. Diese bewertet den Fahrstil der Fahrenden und kann damit auch Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr von der Fahrzeugnutzung unterscheiden.

Die Daten werden in ein Punktesystem umgewandelt, was Vodafone für die Versicherung auswertet. Dabei soll die Versicherung keinen direkten Zugang zu den Fahrdaten erhalten. Die App von Vodafone und Cambridge Mobile Telematics (CMT) für die Württembergische ist für Apple– (ab iOS 8.0) und für Android-Geräte (ab 4.4) verfügbar.

Auch den Fahrenden steht die Auswertung des Fahrstils zur Verfügung. Diese soll dabei helfen, sicherer zu fahren. Außerdem, das ist wohl das Hauptargument, wird die Versicherung damit günstiger.

Mitteilung

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