Wochenrückschau: Testen, Teilautonomie & Tod eines Projekts

Daimler Smart Vision EQ Fortwo
Daimler Smart Vision EQ Fortwo. Quelle: Mercedes-Benz

Der sonntagliche Wochenrückblick für die 35. Kalenderwoche 2017: Testen, Teilautonomie & der vermutliche Tod eines Projekts.

Die Teststrecke in Karlsruhe wurde gestartet, in Großbritannien sollen Konvois ab 2018 auf der öffentlichen Straße fahren, Uber testet in Kanada und auf dem Testfeld Aldenhoven startet das Mobility Lab für die Entwicklung von 5G LTE.

Daimler Smart Vision EQ Fortwo

Daimler Smart Vision EQ Fortwo. Quelle: Mercedes-Benz

Ein Insider berichtet, dass Apple hinter Waymo liegt und außerdem hat Apple einen 17köpfigen Personalverlust zu verkraften. Insgesamt glauben viele, dass das Project Titan damit tot sei. Waymo (Google) baut derweil an einer Teststadt.

In Vorbereitung auf die kommende IAA hab Bosch seine urbanen Systeme vorgestellt und Mercedes-Benz hat das Car-Sharing mit Autonomen Smarts in Arbeit. Auch der schwäbische Caravanhersteller Hymer setzt nun mehr auf Automatisierung.

Während die Teilautonomisierung qua BMWs i3, GMs Super Cruise das früher kommt und des VW Polos weiter geht, kümmern sich Magna mit seiner MAX4 Plattform um die Hochautonomie.

Der Hersteller Ford kooperiert mit Domino’s für eine Autonome Auslieferung und will die Chariot-Flotte automatisieren. Außerdem gehen Mazda und Toyota bei der Vernetzung auf eine Plattform. In China kooperieren Tencent mit BAIC und in den USA NXP mit Torc.

Zu den Forschungen der Woche: AXA hörte sich zum Thema in der Schweiz und in Deutschland um und das IDW zeigte die Führung bei den Patenten auf.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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