Wetterunabhängiges Radar der UC San Diego

Forschende der Unversity of California (UC) in San Diego haben einen wetterunabhängigen Radar entwickelt.

Der Radar ist im Vergleich zu Lidarsensor relativ günstig und kann geringste Bewegungen feststellen. Doch der Sensor kann durch widriges Wetter gestört werden.

Nebel auf der Fahrbahn

Diesem Problem haben sich Forschende der UC San Diego angenommen und fanden eine Lösung zur sicheren Navigation trotz schlechtem Wetters. Derart können sie die Darstellungsfähigkeit des Radars selbst bei Nebel verbessern. Dabei führt man Lidar und Radar zusammen, sagte der leitende Forscher Dinesh Bharadia.

Die Lösung besteht aus zwei Radarsensoren auf der Motorhaube, die zueinander einen durchschnittlichen Abstand von 1,50 Metern haben. Derart erhöhte man die zurückkommenden Signale, die durch den Nebel verschluckt werden. Damit ließe sich ein verstecktes Fahrzeug in der Position genau bestimmen.

Die zwei Radargeräte mit dem Abstand überlappten das Sichtfeld und erhöhten die Auflösung und damit die Wahrscheinlichkeit, das Objekt auszumachen. Des Weiteren kann das sogenannte Radarrauschen reduziert werden, also Signale, die nicht vom erfassten Objekt stammen. Diese Problem wurde mit einem Algorithmus gelöst.

Einen entsprechenden Datensatz haben die Forschenden ebenfalls schon entwickelt, um den Algorithmus zu trainieren. Der Datensatz besteht aus 54.000 Radarbildern von Fahrszenen bei Tag und bei Nacht, im Live-Verkehr und in simuliertem Nebel. Künftig will man noch Daten bei Regenfahrten erheben.

Die Forschenden gehen davon aus, dass diese Konstruktion zumindest einen Lidarsensor am autonomen Auto ersetzen könnte. Das Projekt wird vom Hersteller Toyota unterstützt.

Quelle

Forschung, News, Toyota

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