Waymo: Technologie auch für Privatautos

Krafcik auf der CES 2019: Waymo will die Autonome Fahrzeugtechnik auch für Privatautos anbieten.

Die Google-Schwester Waymo plant die Software, die das Autonome Fahren ermöglicht, auch für Privatautos anzubieten. Auch wenn das noch einige Zeit dauern könnte.

Intel-Waymo-minivan

Intel-Waymo-minivan. Quelle: Intel

Waymo ist der Branchenprimus im Bereich des Autonomen Fahrens und hat als erstes Unternehmen einen Robotertaxiservice im Dezember 2018 in Arizona gestartet. Auf der CES 2019 verkündete der Chef des Unternehmens, John Krafcik, die Technologie auch anderen anzubieten. Damit meint man aber nicht andere Hersteller, sondern Privatwagen.

John Krafcik, der privat einen Porsche fährt – ein Unternehmen, das bisher kaum mit der Automatisierung liebäugelt – gab noch weitere Details zur Strategie von Waymo bekannt. Auf die Frage, wo Waymo als Nächstes verkehren wird, sagte er, dass New York sehr interessant wäre. Jedoch ist bekannt, dass Waymo als nächstes Kalifornien ins Auge gefasst hat.

Jedoch müsste man dafür dort die Gesetze ändern. Denn bisher ist die Beförderung mit automatisierten Fahrzeugen in dem US-Bundesstaat an die Bedingung geknüpft, dass man diesen Dienst kostenlos anbieten muss. Auch der US-Hersteller und inoffizielle Nummer 2 der Branche, General Motors, plant, dort noch in diesem Jahr einen Robotertaxiservice anzubieten. Jedoch gibt es Zweifel an der Fähigkeit dazu.

Zudem verwarf Krafcik erneut die Idee, dass man selbst zum Autobauer werden würde. Man entwickle Fahrsysteme und das meint Software. Diese soll künftig in verschiedenen Modellen eingebaut werden. Man kooperiert dafür mit Jaguar Land Rover. Bisher bedient man sich des Fiat-Chrysler Modells Pacifica. Außerdem testet man die Technik in Lkws.

Des weiteren erklärte Krafcik, dass man den tödlichen Uber-Unfall im März 2018 nachstellte. Das erklärt auch die Aussage damals, dass das mit einem Waymo-Fahrzeug nicht passiert wäre.

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