Waymo kooperiert mit Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz

Die Allianz von Renault-Nissan-Mitsubishi will mutmaßlich mit der Google-Schwester Waymo zusammenarbeiten.

Das Unternehmen Waymo, eine Schwestergesellschaft von Google, gilt als Branchenprimus im Bereich des Autonomen Fahrens. Das Unternehmen hat im Dezember letzten Jahres den ersten Robotertaxiservice im US-Bundesstaat Arizona gestartet und fährt mit Level-4-Fahrzeugen herum. Deutsche Hersteller sind noch nicht soweit und überlegen sich nun in puncto Autonomes Fahren zusammenzutun.

Renault-Nissan-Mitsubishi

Renault-Nissan-Mitsubishi Logo. Quelle: Renault

Bisher zählten Jaguar Land Rover und Fiat-Chrysler zu den Partnern von Waymo unter den Herstellern. Honda zählte ebenfalls mal dazu, hat aber zu General Motors, respektive Cruise Automation, übergewechselt. Der Grund dafür liegt im Zugang zur Technologie. Die Kooperationspartner liefern an oder entwickeln zusammen mit Waymo ihre Fahrzeuge.

Nun könnten mit der Allianz 2022 drei weitere hinzukommen. Allerdings dementierte man die Entwicklung, dass die Hersteller Renault, Nissan und Mitsubishi sich nun mit Waymo verbündet haben. Das Ziel der Verbindung soll die Entwicklung von Robotertaxis und Services im Bereich des Autonomen Fahrens sein.

Genaueres soll noch in diesem Frühjahr verkündet werden. Das impliziere einen Plan für die gemeinsame Vorgehensweise. Schon jetzt sei bekannt, dass man Nissan-Fahrzeuge zu Robotertaxis umbauen will. Darin unterscheidet man sich kaum von anderen Kooperationspartnern. Aber man will auch ein gemeinsames System für Buchungen und Zahlungen aus dem Auto heraus entwickeln. Das hätte eine neue Qualität.

Bisher kooperiert die Herstellerallianz mit der Schwester von Waymo Google. Dabei geht es um das Infotainmentsystem. Aber ob man wegen der neuen Kooperationsanstrengungen einen Blick in den Quellcode von Waymos Fahrzeugtechnologie werfen darf, bleibt abzuwarten. Vermutlich eher nicht. Waymo wollte den Bericht der Zeitung Nikkei nicht kommentieren. Die Allianz dementierte den Bericht. Man hätte nichts verkündet, so ein Sprecher der Herstellerallianz.

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