Waymo kategorisiert Passantenarten

Der Branchenprimus für Autonomes Fahren, Waymo, und dessen Fähigkeit, verschiedene Typen von Verkehrsteilnehmenden zu erkennen.

Immer wieder gibt Waymo, ehemals Google Selfdriving Car, Einblicke in die Weiterentwicklung seiner Autonomen Fahrzeugtechnologie. Dabei geht es in der Regel um die Sicherheitsfähigkeiten, womit man auch die Angst vor der Technik zerstreuen möchte.

Die Sensoren liefern den Fahrzeugen Daten zu ihrer Umwelt und dort befinden sich neben stationären auch dynamische Objekte, wie Menschen oder Tiere. Die Menschen können auf Rädern, in anderen Autos oder auch zu Fuß in Erscheinung treten. Dabei stellt der Algorithmus von Waymo nicht nur die Anwesenheit fest, sondern versucht auch die Bewegungsmuster vorwegzunehmen. Zur Berechnung dessen misst man die Geschwindigkeit, die Richtung und den Kontext der Bewegung.

Waymo hat bisher über zehn Millionen Testmeilen auf der Straße zurückgelegt und über sieben Milliarden in der Simulation. Dabei begegneten den Fahrzeugen dynamische Bewegungen in unterschiedlichster Form und Weise. Das Ziel des Waymo-Algorithmus ist es, die Verhaltensweisen der anderen Verkehrsteilnehmenden zu verstehen.

Dafür muss das Fahrzeug in der Lage sein, unterschiedliche Verkehrsteilnehmende zu erkennen und darum geht es in dem aktuellen Blick hinter die Waymo-Kullissen. Dafür interpretiert die Navigationssoftware von Waymo die Sensordaten viele Male in der Sekunde. Daraus berechnet das System den sichersten Fahrpfad durch den Verkehr.

Das oben eingeblendete Video zeigt die Wahrnehmung von Schulkindern auf dem Schulweg und das unten eingefügte Video die Prognose eines Radfahrers, wie er einem Hindernis ausweicht. Bezüglich beiden Formen der Mobilität sind die Waymo-Fahrzeuge so ausgelegt, dass sie defensiv fahren, um mögliche Kolissionsszenarien zu vermeiden.

Mitteilung via Medium.com

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