Was ist eine Künstliche Intelligenz?

Was ist eine Künstliche Intelligenz und was macht sie so bedeutsam?

Eine Künstliche Intelligenz, kurz KI oder auf englisch AI (Artificial Intelligence), erlaubt eine höhere Automatisierung als jemals zuvor. Es handelt sich eigentlich um ein Verfahren, das man als Deep Learning bezeichnet und das trifft es vermutlich auch besser. Denn es geht nicht um Intelligenz im eigentlichen Sinne, sondern um die Fähigkeit zu lernen.

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Und das ist es auch, was sie so besonders und bedeutsam macht, der Lerneffekt. Daher muss man Künstliche Intelligenzen auch nicht nur programmieren, sondern man muss sie trainieren. Sie besteht ausgedrückt aus drei Ebenen: Die Eingabe (Input Layer), die Einstellungen von Wahrscheinlichkeitsrechnung und Gewichtung (Hidden Layer) und die Ausgabe (Output Layer).

Das interessante dabei ist im Hidden Layer, von dem man nicht genau weiß wie der funktioniert – aber es funktioniert, wie man weiß. Im Hidden Layer stellt sich der Algorithmus so ein, dass er das Ergebnis hinbekommt. Dafür muss man etwas eingeben und am Schluss sagen, ob es richtig oder falsch war. Wenn es richtig war, geht man zum nächsten Objekt. Dafür braucht man etliches Bildmaterial. So füllt man ganze Datenbanken mit Bildern des immer gleichen und stellt es der KI vor, bis sie den Bogen raus hat.

Der Hidden Layer besteht aus den Einstellungen von Wahrscheinlichkeit und Wertung. Wobei diese aus vielen Layern besteht. Wird ein Objekt eingegeben, stellt sich die Künstliche Intelligenz solange um, bis die Wahrscheinlichkeit hoch genug ist. Ist es eine hohe Wahrscheinlichkeit, aber es stimmt dennoch nicht oder die Künstliche Intelligenz fokussiert etwas falsches an, wertet man es ab. Nach und nach kommt man dem Ziel näher, quasi durch das Ausschlussprinzip. Erst wenn die Information so genau ist, dass es richtig sein könnte, wird die Information weitergeben – wie ein neuronales Netzwerk im Gehirn von Lebewesen, daher auch “Neuronale Netzwerke” oder “Künstliche Neuronen”. Erst wenn der Reiz des Neurons hoch ist, wird die Information im Gehirn weitergeleitet. Die Weiterleitung geschieht bei der KI zu einer weiteren Ebene (Layer). Dort wird ein weiteres Indiz ausgewertet und so weiter.

Das Konzept läuft also so ab: Ich gebe vorne ein Bild von einem Auto ein. Hinten muss also Auto raus kommen. Das mache ich solange, bis die Künstliche Intelligenz ausspuckt: Auto. Der Lerneffekt findet also im Mittelteil, dem Hidden Layer, statt. Und das vielleicht etwas gruselige an der Sache ist, dass man nicht weiß, wie sich die Künstliche Intelligenz einstellt. Jedoch gibt es Anstrengungen dies herauszufinden.

Die Idee der KI ist aber gar nicht so neu, wie man annehmen könnte. Das Grundkonzept wurde schon in der Nachkriegszeit erstellt. Dass die KI aber erst jetzt ihren Siegeszug antritt, liegt an der Fähigkeit des Menschen die Rechenkapazität zu erhöhen. Denn die Künstliche Intelligenz braucht viel davon. Mit der Entwicklung des Quantencomputers, was noch in den Kinderschuhen steckt, dürfte die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz erst richtig an Fahrt gewinnen.

Die Angst vieler Menschen, die KI würde die Menschen versklaven, ist nur zu verständlich. Denn selbst Menschen versklaven Menschen und die KI lernt auch vom Menschen. Dabei hat sie aber kein Mitleid. Ob es aber soweit kommt, ist ungewiss und man kann ja etwas dagegen machen, wie grundsätzliche ethische Regeln einbauen. Das wird das Militär aber nicht brauchen können, so weren es letztlich doch Menschen sein, die die Menschen versklaven oder eliminieren. Eine Maschine wie eine Künstliche Intelligenz führt nur den Befehl dazu aus – aber eben ohne Hemmnisse.

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