Walmart entfernt Inventur-Roboter

Die Supermarktkette Walmart verzichtet künftig auf die Überwachung der Regale durch einen Roboter.

Die umstrittene Walmart Kette in den USA ist sehr technikaffin. Man setzt verstärkt auf autonome Logistik und hat sich einen Überwachungsroboter in die Geschäfte gestellt. Diese Kooperation mit Bossa Nova, einem Start-up aus den USA, wurde nun eingestellt.

Die Bots fahren auf der Suche nach fehlenden oder falsch etikettierten Waren durch das Geschäft. Seit 2017 wurden die Überwachungsroboter von Bossa Nova in etwa 500 Läden eingesetzt. Eigentlich wollte man die Anzahl noch verdoppeln, doch zuletzt reduzierte man die geforderte Zahl.

Nun will man die Roboter ganz aus den Geschäften entfernen, denn sie sollen den Ansprüchen der Supermarktkette nicht gerecht geworden sein. Zudem befürchtet man ein schlechtes Image durch den Einsatz und, wegen der Corona-Pandemie, habe man neues Personal einstellen müssen.

Doch in anderen Bereichen will man weiterhin auf die Roboter setzen. So bleiben die Putzroboter weiterhin und man überlegt andere Formen der Automatisierung.

Das Start-up Bossa Nova musste wegen des Auslaufens des Vertrags einen Großteil seines Personals entlassen. Künftig will man sich verstärkt um die KI-Verbesserungen kümmern.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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