VW und Microsoft für die Cloud

Der Hersteller Volkswagen und der IT-Konzern Microsoft kooperieren in Sachen Cloud-Computing.

Schon Daimler hat seine Daten in die Azure-Cloud von Microsoft überführt und auch BMW setzt dabei auf das IT-Unternehmen. Volkswagen kooperiert schon eine gewisse Zeit mit Microsoft und auch dabei geht es um die Cloud-Nutzung.

VW-Microsoft-Treffen

Volkswagen und Microsoft treiben Zusammenarbeit bei Automotive Cloud voran

Diese Kooperation geht voran, erklärten die Chefs der beiden Firmen. Peu à peu werde die Cloud für Volkswagen global ausgeweitet. Schon bald soll sie für Europa, China und die USA bereit sein. Die Cloud sei das “Herzstück des digitalen Ökosystems” des Herstellers.

Neben dem Cloud-Computing kooperieren Volkswagen und Microsoft auch in Bezug auf die Vernetzungsservices. Ein entsprechendes Entwicklungszentrum, das Volkswagen errichtet, soll bald vollendet sein. Der Standort ist Seattle im US-Bundesstaat Washington und befindet sich damit in der Nähe des Microsoft-Campus. In Zusammenarbeit mit Microsoft sind die ersten Projekte schon in Arbeit.

Ein weiteres Zentrum der Software-Entwicklung befindet sich in Berlin – das Digital Lab. Auch die Tochterfirma Carmeq sitzt in der deutschen Hauptstadt, wo das VW-eigene Betriebssystem vw.os entsteht. Darüber werden dann die Assistenzsysteme und das Infotainmentsystem laufen.

Die Dienste sollen sowohl im Auto als auch außerhalb angeboten werden. Dabei geht es beispielsweise um die Fahrzeugkommunikation und die Navigation. Außerdem setzt man stark auf die Personalisierung der Dienste. Des Weiteren werden Microsoft-Features im Auto verfügbar sein. Dazu gehört beispielsweise Microsoft Office und Skype.

Die Kooperation von Volkswagen mit Microsoft ist ein wichtiger Baustein für den Wandel des Unternehmens – vom Hersteller zum Mobilitätsanbieter. Es dient als Basis für die Ausrichtung im Zeitalter der Digitalisierung.

Die Modellreihe ID. wird sich von Beginn an mit der Cloud verbinden. Diese Reihe soll im kommenden Jahr in Europa erhältlich sein und in China startet dann die Produktion. Zwei Jahre später, 2022, werden die neuen Modelle auch in den USA zu kaufen sein.

Pressemitteilung

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