VW tritt in den USA dem Automated Vehicle Safety Consortium bei

Volkswagen Showcar I.D. BUZZ. Quelle: VW

Die Volkswagen Gruppe in den USA ist dem Automated Vehicle Safety Consortium beigetreten.

In den USA gibt es noch kein Bundesgesetz im Bereich des Autonomen Fahrens und so hat sich ein Flickenteppich von unterschiedlichen Regeln, je nach Bundesstaat, herausgebildet. Doch die Industrie hat sich in dem Automated Vehicle Safety Consortium (AVSC) auf Standards und Best Practices beim Testen des Autonomen Fahren verständigt.

Volkswagen Showcar I.D. BUZZ

Volkswagen Showcar I.D. BUZZ. Quelle: VW

Da Volkswagen in Kooperation mit Ford die Entwicklung der Technik vornimmt, ist man nun auch diesem Konsortium beigetreten. Dieses Konsortium hat Testkriterien entwickelt, die beispielsweise die Ausbildung von Testfahrenden regelt.

Die Vereinheitlichung der Testweisen soll sicherstellen, dass diese vergleichbar werden und allgemeine Gültigkeit erfahren. Außerdem will man derart das Vertrauen in die Technik stärken, das auch wegen des tödlichen Uber-Unfalls wegbrach.

Das AVSC wurde im April 2019 von der US-amerikanischen Ingenieursvereinigung SAE gegründet, die auch die Automatisierungsstufen bis Level 5 geprägt haben. Neben Volkswagen sind auch Ford, General Motors, Honda, Lyft, Mercedes-Benz, Toyota und Uber Mitglied des Konsortiums.

Volkswagen will ab 2022 Autonome Fahrzeuge anbieten, die dann mutmaßlich mit vor allem Argo AI Software ausgestattet sind. Jüngst gründete man die VWAT, um die Entwicklung zu bündeln.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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