VW: FAW & ICV

Der Volkswagenkonzern kooperiert mit der chinesischen FAW Group und dem China Intelligent and Connected Vehicles Research Institute (ICV).

Auch diese Kooperation entstand während der deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen, wie schon andere zuvor. So haben die Firmen Audi, Bosch, BMW, Continental und Mercedes-Benz jeweils mit eine Absichtserklärung mit chinesischen Firmen unterschrieben, wobei es immer um das Autonome Fahren, die Vernetzung und die E-Mobilität ging.

chinesische flagge

Auch bei der Kooperationsvereinbarung von VW mit chinesischen Firmen geht es um diese Themen. Die Kooperation mit dem chinesischen Unternehmen FAW Group wird erweitert. Denn die Zukunft des Autos, so der VW Chef Diess, sei nicht nur elektrisch, es sei auch vernetzt und verstärkt selbstfahrend.

Schon die VW Tochter Seat hat mit dem chinesischen Hersteller JAC eine Absichtserklärung unterschrieben, dabei ging es um die Elektromobilität, aber auch um neue Technologien im Autosegment.

Das Ziel der Vereinbarungen ist die Vermeidung von Unfällen und die Verbesserung des Verkehrsflusses. Auch die Umweltaspekte spielen hier rein, so verringert sich qua E-Motor die Geräuschkulisse und der Abgasausstoß. Die Partnerschaften mit den chinesischen Unternehmen sollen zudem die Marktposition von Volkswagen in China bekräftigen.

Konkret will man bei der Entwicklung der Technologien und bei der Produktion der Einzelteile zusammenwirken. In den nächsten sieben bis acht Jahren sollen 40 Modelle mit E-Motor von VW, Audi, Skoda und Seat in China hergestellt werden. Das impliziert auch die Modelle, die aus der Kooperation mit JAC entstehen.

Außerdem plant man die Erweiterung der Fahrzeugvernetzung und Autonome Fahrdienste, was selbstverständlich mit der Entwicklung des Autonomen Fahrens in Verbindung steht. Aber auch die Etablierung einer Infrastruktur für das E-Fahren ist angedacht, derart sollen Ladesäulen gebaut und ein entsprechendes Geschäftsökosystem etabliert werden.

Insgesamt beträgt das Budget für diese Vorhaben von VW und den chinesischen Partnern 15 Milliarden Euro. Weitere Gelder werden in die Entwicklung und Forschung fließen.

Einen Geschmack der Zukunft lieferte eine Probefahrt im Konzeptauto Sedric – das elektrisch angetrieben und autonom fährt. Die Kanzlerin und der chinesische Ministerpräsident durften damit eine Runde drehen. Wobei Modelle der sogenannten I.D. Familie die Zukunft ab 2020 einläuten werden.

Pressemitteilung

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