Volvo & Luminar: Lidarverbesserungen

Auf der Automesse in Los Angeles zeigt Volvo seine Verbesserungen beim Sensor Lidar, welche mithilfe von Luminar erfolgten.

Die Automobility LA, so der offizielle Name der L.A. Automesse, ist noch diese Woche in Los Angeles zu besuchen. Der Hersteller Volvo wird dort keine Fahrzeuge vorzeigen, aber man will über das Autonome Fahren und über die entsprechenden Technologien sprechen.

Lidarerkennung Volvo Luminar

Volvo und Luminar: Neue Lidarfähigkeiten auf der Automobility LA 2018. Quelle: Volvo

Im Juni dieses Jahres hatte der schwedische Autoproduzent in das Startup Luminar investiert. Dieses Jungunternehmen kooperiert aber auch mit anderen Herstellern, wie beispielsweise Toyota. Diese Kooperation wurde bereits im September 2017 geschlossen. Luminar beschäftigt sich mit dem wichtigsten Sensor beim Autonomen Fahren: dem Lidar.

Der Lidar erlaubt eine 3D Abbildung der Umwelt des Fahrzeugs und dient vor allem der Streckenfindung und der Positionsbestimmung. Dabei können Lidarsensoren aber nur eine bestimmte Reichweite abdecken. Diese Reichweite hat Luminar auf 250 Meter erweitert. Damit kann man die Geschwindigkeit der Autonomen Fahrzeuge erhöhen. Je höher die Reichweite ist, desto mehr Meter pro Sekunde kann das Auto zurücklegen.

Zusammen mit Volvo hat Luminar die Erkennungsfähigkeit des Lidarsensors verbessert. Derart ist es möglich, nicht nur den Menschen, sondern sogar seine Körperhaltung zu erkennen. Der Sensor erlaubt es daher auch Gliedmaßen zu erkennen. Dies ist eine Neuheit in der Branche.

Volvos Konzept für das Autonome Fahren ist die Vision Volvo 360c, in dem man während der Fahrt auch schlafen können soll. Ein Faktor für die Bereitstellung dessen, ist ein solcher Lidar. Derart will sich Volvo in die Führung der Entwicklung hieven. Wobei man sich beeilen muss, denn Waymo startet den weltweit ersten Robotertaxidienst bereits im kommenden Monat.

Pressemitteilung

,

Comments are closed.