Volvo: Anpassung an Konstitution der Fahrenden

Volvo hat ein System vorgestellt, das den Fahrenden überwacht, ob er müde oder unaufmerksam ist, sodass die Fahrasssistenzsysteme entsprechend sensibilisiert werden.

Das System scannt aus dem Cockpit heraus die Augenrichtung, Kopfbewegung und die Lidstellung, sprich, wie weit das Auge geöffnet ist. Derart kann bei beispielsweise einem Sekundenschlaf die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen, so dass es die Spur oder Abstand zu anderen Fahrzeugen hält. Kleine LEDs nutzen Infrarotlicht zur Überprüfung des Fahrenden, so dass es diesen nicht stört, da der Mensch diese Frequenz des Lichts nicht wahrnimmt.

Volvo Infrarotkontrolle

Dies, so Volvo, macht die Fahrassistenzsysteme noch effektiver und man kann sie mit weiteren Assistenten verbinden, als beispielsweise dem Tempomat oder dem Queue Assist. Des Weiteren kann das System auch bei Erkennen des Fahrenden den Sitz entsprechend einstellen.

Das System wird derzeit in Testfahrzeugen in Kooperation mit der Chalmers University of Technology geprüft. So soll auch die Beleuchtung im Inneren und Äußeren entsprechend über das System gesteuert werden.

Diese Technik sieht man bei Volvo als Meilenstein hin zum Autonomen Fahren, da es eine Schlüsselrolle spiele: Dass das Auto erkennt, ob der Fahrende die Kontrolle über das Auto möchte oder dessen fähig ist. Volvo will die Unfallgefahr mit seinen Autos bis zum Jahr 2020 auf Null reduzieren.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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