Vodafone: 5G Labor in Düsseldorf

Der Kommunikationsdienstleister Vodafone etabliert in Düsseldorf ein 5G Forschungslabor.

In Berlin kann man bereits testweise auf 5G zurückgreifen, in Hamburg wird es ebenfalls erprobt und in den USA will man noch dieses Jahr mit der Kommerzialisierung starten. Nun hat Vodafone in Düsseldorf ein Testlabor initialisiert, was 5G bis 2020 ermöglichen soll.

Continental 5G mit Qualcomm

Continental 5G mit Qualcomm. Quelle: Conti

Die Vorteile von 5G liegen in der geringen Latenz, also der hohen Übertragungsgeschwindigkeit, welche mit einer oder zwei Millisekunden der Echtzeit nahe kommt und auch beim Autonomen Fahren eingesetzt werden soll. Zudem können damit mehr Daten übertragen werden – bis zu 10 GigaBit pro Sekunde, was beispielsweise auch dem Infotainmentangebot zu Gute kommen soll und es ist robuster als das bisherige 4G Netz – das mit Übertragungsraten von einem Gigabit pro Sekunde und einer Latenz von 10 Millisekunden daher kommt. Mit der Einführung von 5G wird aber wohl das 3G Netz fallen.

Doch noch ist das System nicht aufgebaut und vor allem die entsprechende Infrastruktur muss stehen, um den Dienst stabil anzubieten. Das prüft Vodafone nun in dem 5G Lab, das in Düsseldorf etabliert worden ist. Dort ist zudem ein Testfeld für Autonomes Fahren angesiedelt.

Das 5G Lab in Düsseldorf steht dabei exemplarisch für die weltweiten Bemühungen des Telekommunikationskonzerns bei der Einführung der Technik auf der ganzen Welt. So überprüft man dort die Kompatibilität des Netzwerks mit der Infrastruktur und den Devices. Die Tests werden in einer hermetisch abgeriegelten Kammer vorgenommen, um Störungen auszuschließen.

5G bedient sich der mmWave Technologie, welche nebst den bisherigen Millimeter-Wellen Technik mehr Daten übertragen kann. So können künftig mehr Daten schneller übermittelt werden. Damit soll ein Ausfall bei hoher Nutzungsdichte wegfallen, wie man es bei Großevents kennt. Aber auch Flughäfen, Bahnhöfe und dererlei mehr sollen dann stabil mit 5G versorgt werden. Ob der Bedarfsprognose werden bestimmten Bereichen bestimmte Kapazitäten zugerechnet.

Auch das Edge Computing – als Alternative zum Cloud Computing – soll dabei helfen, die Versorgung zu sichern. Denn damit ermöglicht man das Lancieren der Rechenkapazität.

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