Virtueller Blindenhund von Toyota

Der japanische Autohersteller Toyota hat ein Device entwickelt, das blinde Personen leitet.

Der Titel des Projekts “BLAID” von Toyota steht für Blind und Aid (Hilfe). Es geht also um Sehbehinderte Menschen, denen man mit dem Device helfen will. Es ähnelt dem Blindenhund-Prinzip, womit blinde Personen geleitet werden.

Toyota hat den Blindenhund durch ein um den Hals legbares Device ersetzt. Darin sind Kameras, die die Umwelt wahrnehmen und die Person leiten. Das System kann lesen und Objekte identifizieren. Derart kann es zu den Toiletten, den Treppen, den Aufzügen und zu den Türen führen. Die Kommunikation mit dem Menschen erfolgt über Vibrationen und über eine Sprachausgabe via Lautsprecher.

Im nächsten Schritt will man das System dazu ermöglichen, die Umgebung zu kartographieren und Gesichter zu erkennen. Der Beta-Test läuft noch dieses Jahr an.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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