Vibration des Sitzes als Warnsystem

AR HUD Overflow

Forschende haben sich eine Methode überlegt, die abgelenkten Menschen in Autonomen Fahrzeugen wieder “zurück” zu holen.

An der TU München in Zusammenarbeit mit der Delft Universität in den Niederlanden setzen die Forschenden bei der Gefahrenwarnung auf den Vibrationseffekt, der im Fachjargon als “Vibrotaktil” beschrieben wird.

AR HUD Overflow

Neben der akustischen und der visuellen Warnung oder beispielsweise bei der Übergabe der Steuerung vom Autonomen Modus an die Fahrenden, soll der Sitz vibrieren. Wenn man im Teilautonomen Autos sitzt und es ein Problem gibt, sollen die Menschen damit besser aufmerksam gemacht werden.

Gerade erst hat das britische ABI Research Institut davor gewarnt, dass es durch fehlende Aufmerksamkeit in Teilautonomen Autos zu mehr Unfällen kommen kann. Auch auf der Regierungsebene in Kanada gibt es ebenfalls solche Befürchtungen, bis dahingehend, dass die Menschen mit Sex beschäftigt sind, derart abgelenkt sind, dass sie nötige Warnungen nicht mitbekommen. Ob sich das mit einem vibrierenden Sitz ändert?

Der Vibrationssitz, so die Forschenden, würde den nötigen Reiz auslösen, den man unvermittelt wahrnehmen könnte. Allerdings gibt es das Problem, dass multiple Warnungen den Mensch zu sehr stressen oder gar verwirren könnten. Daher sollte man verschiedene Modi einsetzen und mit Vibrationen soll man den Menschen dahin führen, wo die Aufmerksamkeit von Nöten ist.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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