Versicherung im Wandel: Big Data & KI

Die Vielzahl von Daten und die Nutzung von Künstlicher Intelligenz ändern die Berechnungen für die Versicherungen.

Mit der schieren Anzahl an Daten und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz verändert sich das Bild der Versicherungsunternehmen, um das Fahrrisiko einzuschätzen.

Daten Fahrzeug

Wenn man die Kfz-Versicherung ändert, werden einen Haufen Dinge abgefragt. Vom Wohnort über die Automarke bis zur Kilometerleistung. Doch neue Daten und -Erhebungsmethoden helfen bei den Einsichten. Dank dieser Daten, sollen sich auch die Dienstleistungen verbessern.

Der COO Gianfranco Giannella von Octo Telematics, einem Unternehmen, das Fahrzeugdaten an die Versicherungs- und Autoindustrie verkauft, erklärte, dass man alle Formen von Daten für die Auswertung heranziehe. Dabei geht es um Fahr-, Verhaltens und Unfalldaten, um das Versicherungsrisiko einzuschätzen. Damit will man aber auch die Dienste verbessern, und die Reaktionszeit herabsetzen oder um Betrug besser auszumachen.

Aufgrund der hohen Nachfrage will man die Daten nun skalierbar bereitstellen. Dafür arbeitet man an einer entsprechenden Datenplattform, welche noch mehr Daten umfasst. Derart beschleunige man die Entwicklung neuer Dienstleistungen und Produkte.

Die Daten werden in der Cloud von Cloudera Enterprise gespeichert und verarbeitet. Inzwischen haben sich dort 270 Milliarden Fahrkilometerdaten und Informationen von 400.000 schweren Unfällen angesammelt. Die Daten stammen von fünf Millionen Fahrzeugen. Jeden Tag sammeln die Autos weitere Daten, die man mit Verkehrs- und Wetterdaten von Dritten kombiniert.

Die Analyse erfolgt dabei über Künstliche Intelligenzen, welche zu immer besseren Prognosen kommen. Das erlaubt die Etablierung von exakteren Risikomodellen für die Versicherung. Die Zeit, um neue Produkte auf den Markt zu bringen, habe sich dank der Lernfähigkeiten der Künstlichen Intelligenzen halbiert. Auch die benötigte Zeit bis zur Schadensregulierung werde damit verkürzt.

Quelle

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