Vernetzung sprengt Internet-Netzwerke

Die Vernetzung der Fahrzeuge, so diese Befürchtungen, werde zu Internet-Staus im Netzwerk führen.

Die Beobachtung stammt von Machina Research, wo man davor warnt, dass die totale Vernetzung das Netzwerk sprengen und Probleme verursachen könnte. Allgemein wird die Vernetzung von Dingen, die Machine2Machine (M2M) Kommunikation, weltweit in den nächsten Jahren von 250 Millionen auf 2,3 Milliarden ansteigen. Derzeit macht die M2M Kommunikation nur vier Prozent des weltweiten Internetverkehrs aus.

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Man stelle sich aber vor, dass Millionen Menschen morgens ihre verschiedenen Devices starten und beispielsweise Verkehrssituationen abfragen.  Zu bestimmten Zeiten wird es einen Ausschlag geben. In manchen Zellen, gemäß einer Studie von TEOCO, wird es in den nächsten zehn Jahren einen Ansprung um 97 Prozent geben.

Dabei geht es nicht nur um vernetzte Fahrzeuge, auch andere Dinge werden an das Internet angeschlossen werden (IoT). Das Smart Home ist ja bekanntlich ebenfalls im Kommen. Diese Verbindungen bedürfen mehrere Operatoren, anders als bei den Smartphones.

Die Netzwerkbetreibenden müssen sich auf diesen Zustrom vorbereiten. Sie müssen die Peaks herausfinden und mit dem Datenvolumen umgehen können; also weniger Latenz, höhere Bandbreite und zuverlässigere Verbindungen. Das sind die Faktoren für den Verkehr von Morgen, so die Studie.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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