Vernetzung: Siemens & NXP

Die beiden Unternehmen, Siemens und NXP, planen eine Zusammenarbeit für die Vernetzung.

Gemeinsam will man die Vernetzung der umgebenden Verkehrsinfrastruktur (Car2X) vorantreiben. Siemens bringt sein Now How der Vernetzung und die Infrastruktur ein, während NXP für seine Chips bekannt ist.

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Die erweiterte Kooperation gab man gemeinsam auf der ITS in Bordeaux bekannt. Siemens plant konkret die Ampeln und Schildhalterungen mit Modulen ausstatten, die via Funk Signale empfangen und senden können. Derart können Echtzeitverkehrsdaten aktueller gehalten werden und somit kann man früher vor Staubildung oder Glatteis warnen.

Für das Projekt nutzt Siemens Funkchipsätze von NXP. Die RSU (Road Side Units) Chips, die in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut entstanden, sollen die Datenbasis werden. Der Standard 802.11 soll die Schnelligkeit der Fahrzeuge kompensieren können und ist stabil. Die soll Sicherheit durch Cohda Wireless gesichert sein.

Damit ließen sich die Effizienz, beispielsweise des öffentlichen Nahverkehrs, der Rettungskräfte und sogar der  Entsorgungs– oder der Logistikindustrie steigern. Das Pilotprojekt startet auf der von Dobrindt erwählten Versuchsstrecke auf der A9 in Bayern.

Auch in den USA plant GE eine solche Vernetzung mit LED-Laternen und man steht bereits mit einigen Gemeinden in Gesprächen. Auch Siemens will bald zu diesem Punkt kommen. Die Idee ist jedoch gar nicht so neu, schon 2013 gab es Projekte dazu.

Quelle

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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