Vermenschlichte KI der nächsten Generation

Die Programmierenden von Facebook glauben mit einer neuen Methode die Künstliche Intelligenz in ungeahnte Höhen vordringen lassen zu könne.

Was der Mensch beherrscht, nämlich aus dem Zusammenhang neue Schlüsse ziehen zu können, soll auch den Computern ermöglicht werden. Das Schlüsselwort dafür ist Unsupervised Learning, also unbeaufsichtigtes Lernen.

Code 0 1

Der Chefentwickler für Künstliche Intelligenz bei Facebook, Yann LeCun, will die Computerwelt auf das Niveau eines Menschen hieven. Dafür sollen die Künstlichen Intelligenzen mehr Freiraum bekommen. Bisher lernen die Systeme, indem ihnen die richtige Antwort immer wieder vorgegeben wird. Diese Lernform kennt der Mensch auch, doch es geht auch anders.

Aus dem Zusammenhang etwas lernen, ist bisher noch den Menschen vorbehalten. Es macht den Menschen mit Kants Worten vernunftbegabt. Diese Vernunft soll auch den Computern eingeimpft werden. Sie sollen die Welt von sich aus verstehen können, ohne die Erklärung des Menschen. Die Algorithmen sollen durch wesentliche Kenntnisse der Welt ihre eigenen Schlüsse ziehen können.

Da der Mensch die richtige Antwort nicht vorgibt und der Computer solange versucht, bis das Richtige herauskommt, spricht man von unbeaufsichtigtem Lernen. Dieses Deep-Learning-Verfahren soll es den Künstlichen Intelligenzen ermöglichen, einen Quasi-Verstand auszubilden.

Diese Entwicklung soll der Startschuss für eine neue Generation des maschinellen Lernens darstellen.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

Das könnte dich auch interessieren …