Verbraucherschutz will Unfallberichte sehen

hochautonomer daimler uni ulm

Eine Institution zum Verbraucherschutz in den USA, Consumer Watchdog, fordert die Regierung auf, die Unfalldaten zu veröffentlichen.

Sind Autonome Fahrzeuge wirklich sicher, fragte sich der Consumer Watchdog und forderte die Verkehrsbehörde von Kalifornien auf, die Unfalldaten von Autonomen Fahrzeugen zu veröffentlichen.

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Vor allem in Kalifornien testen viele Unternehmen ihre Autos, allen voran Google. Aber auch VW, Mercedes-Benz, Delphi, Tesla, Bosch, Nissan und BMW testen dort.

Google hat inzwischen 15 Unfälle mit seinen Testfahrzeugen zugegeben und veröffentlicht monatlich seine Unfallberichte im Projekt Selfdriving Car, nicht ohne vorherigen Druck durch die Medien und Gerüchte. Doch gab es keine objektiven Untersuchungen, so der Consumer Watchdog. Alles was wir darüber wüßten, so die Konsumierendenschutzorganisation, ist das, was Google zugäbe, respektive im bestem Licht darstelle.

Die Verkehrsbehörde sollte alle Videos und andere Daten des Roboterautos vor und während des Unfalls veröffentlichen, nachdem man sie dem Datenschutz unterzogen hat. Zudem sollte die Polizei diese Unfälle aufnehmen und ein objektives Bild erzeugen.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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