Velodyne startet als erster mit Solid-State Lidar

Der Lidarhersteller Velodyne hat den ungefähren Preis und den Produktionsstart für seinen Solid-State Lidar angekündigt.

Vor Kurzem hat Velodyne seine Produktionskapazität gesteigert und der Preis sollte bei um 50 US-Dollar liegen. Im Vergleich dazu waren die vorherigen Lidarsysteme deutlich teurer: im vier- bis sechsstelligen Bereich. Der neue Lidar, den nicht nur Velodyne anbietet, ist ein Solid-State Lidar.

Velodyne Solid-State Lidar

Velodyne Solid-State Lidar. Quelle: businesswire

Dieser Lidar verfügt über keine mechanischen Teile mehr und kann den Preis durch den Einsatz von Chips drastisch reduzieren. Diese Technologie wird beispielsweise auch von Quanergy oder LeddarTech vertrieben. Auch Google entwickelte einen eigenen Lidar, welcher Grundlage für die Klage gegen Uber ist.

Velodyne kündigte an, dass man noch dieses Jahr mit der Serienproduktion beginnen werde und das Modell dazu werde man in wenigen Monaten präsentieren. Der Preis wird jedoch deutlich über den prognostizierten 50 US-Dollar liegen. Den Schätzungen nach, wird man Hunderte von US-Dollars für einen Lidarsensor bezahlen müssen.

Das Unternehmen erhofft sich von der frühen Markteinführung die Position als Platzhirsch zu behalten. Quanergy will bis spätestens 2022 in die Massenproduktion eintreten. Der Velodyne Sensor deckt horizontal 120 Grad ab. Mit einigen Sensoren kann man das komplette Sichtfeld abdecken, jedoch können sie die 360 Grad-Einheiten nicht ersetzen.

Der neue Lidar misst 125 auf 50 auf 55 Millimeter und ist damit klein genug, um in der Ecke des Fahrzeugs Platz zu finden. Tatsächlich plant Quanergy sein Lidarsystem im Scheinwerfer unter zu bringen.

Quelle

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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