Velodyne finanziert Wettbewerb für Autonomes Fahren in China

Velodyne will das Autonome Fahren in China promoten und finanziert einen Wettbewerb.

Der Branchenführer für Lidarsysteme, Velodyne, kündigte die Finanzierung eines Wettbewerbs für Autonomes Fahren in China an. Davon verspricht sich das Unternehmen mehr Absatz der Lidarsensoren.

VLS-128 Velodyne Lidarsensor

VLS-128 Velodyne Lidarsensor. Quelle: Velodyne

Lidar ist derzeit für das Autonome Fahren von grundlegender Bedeutung. Nur wenige Hersteller, wie Tesla, verzichten auf den Sensor. Denn obwohl der Preis für Lidar in den letzten Jahren stark gefallen ist, ist es immer noch der teuerste Sensor. Der Preisverfall hat mit der Entwicklung des Solid-State (Festkörper) Lidars zu tun, der robuster ist und über keine beweglichen Teile mehr verfügt.

Anlässlich des Wettbewerbs Intelligent Vehicles Future Challenge (IVFC), der zum zehnten Mal durchgeführt wird, will Velodyne zu den Financiers gehören. Dort wird denn auch oft der Lidar des Herstellers genutzt. An dem Wettbewerb nehmen 27 Teams teil und 20 davon, bedienen sich der Velodyne Sensorik. Der letztjährige Gewinner, Pioneer vom Institute of Artificial Intelligence and Robotics der Xi’an Jiaotong Universität, nutzte ebenfalls Velodyne Sensorik.

Der Wettbewerb fand im November letzten Jahres in der Stadt Changshu statt. Die Teams haben sich an Universitäten und bei Jungunternehmen zusammengefunden. Die Organisation übernahm das National Natural Science Foundation of China und die städtische Regierung von Changshu.

Die Bedingungen für den Wettbewerb bestehen aus Fahrten durch reale Umgebungen und durch Testareale. So fährt man auf Innenstädten und Vororten, aber auch auf der Stadtautobahn. Dabei mussten sie verschiedene Verkehrsszenarien absolvieren. Dazu gehörten Fahren in dichtem Verkehr, bei Regen, durch Baustellen oder ohne GPS.

Wer beim nächsten IVFC gewinnt, bekommt einen Velodyne HDL-64E Lidarsensor sowie zwei Sensoren des Modells Puck.

Quelle

Comments are closed.