Vekehrsverletzungen in der EU | ETSC Bericht

Am vergangenen Mittwoch hat die Slowakei eine Auszeichnung für Ihre Bemühungen die Zahl der im Verkehr verletzten oder gestorbenen Personen zu reduzieren gewonnen. Grund ist der Bericht der ETSC, den Road Safety Performance Index, über die Fortschritte Europas die Anzahl der Verkehrstoten zu reduzieren.

Nach Angaben der ETSC  (European Transport Safety Council) starben in Europa bei Unfällen im vergangenen Jahr 26.025 Menschen und 199.000 Menschen wurden verletzt. Die EU hat sich vor vier Jahren das Ziel gegeben, die Verkehrstoten bis 2020 zu halbieren. Derzeit macht die Slowakei, mit einer Reduktion um 37 Prozent, die größten Fortschritte.

Die ETSC hofft auf verstärkte Strafen und beispielsweise ein Alkohol-Schloß für Fahrzeuge von Wiederholungstätern. Doch die Technik der Fahrassistenzsysteme und das Autonome Fahren in Spe werden das Ziel wohl eher erreichen lassen. Denn langfristig, so das Ziel, soll die Anzahl der Verkehrstoten auf Null sinken.

Auch die Länder Spanien, Griechenland und Portugal haben die Zahlen um 30 Prozent gedrückt. Weit weniger, ungefähr 5 Prozent Reduktion, haben Finnland, Serbien und Schweden erreicht. Doch sind prozentuale von absoluten Zahlen zu unterscheiden.

Die ETSC fordert weitere Maßnahmen zur Reduktion der Verkehrstoten und -verletzten um 35 Prozent in den Jahren zwischen 2015 und 2020; nach deren Angabe, sind das für EU Länder erreichbare Ziele.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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