USA: Vernetzungspläne vorgestellt

Das US-Verkehrsministerium hat eine Ankündigung bezüglich der Fahrzeugvernetzung gemacht. Tests sollen folgen.

Das US-Verkehrsministerium (USDOT) hat sich zur Fahrzeugvernetzung geäußert. Die Vernetzung soll auf dem Frequenzband 5,9 GHz ablaufen und die Fahrzeugkommunikation erlauben. Die Gerätschaften dafür sollen nun ausgiebig getestet werden, wobei man auch auf Skalierbarkeit, Belastbarkeit und Interoperabilität achten will.

V2E Vernetzung C-V2X

V2E Vernetzung C-V2X. Quelle: Conti

Die Frequenz war bisher für die Vernetzung via DSRC reserviert, was jüngst infrage gestellt wurde. Nachdem die Frequenz über Jahre kaum genutzt wurde, soll sie nun für den Mobilfunk bereitgestellt werden. Derart präferiert man die C-V2X Vernetzung, was auch den 5G-Standard umfasst. Aber auch der DSRC soll weiterhin darüber funken können – als Dual-Mode-DSRC. Dieses Verfahren erlaubt es beide Kommunikationsstandards, DSRC und C-V2X, zu verwenden.

Die Industrie ist diesbezüglich gespalten – auch in Deutschland. So setzen beispielsweise BMW und Daimler auf den Mobilfunk C-V2X und Volkswagen auf WLANp, was dem DSRC-Standard ähnlich ist. Volkswagen hat den neuen Golf damit ausgestattet und Fakten geschaffen. Die Nutzung beider Standards erhöht die Kosten und wird abgelehnt.

Die Tests zur Bewertung der Geräte für die Vernetzung soll nun in den USA erfolgen. Diese basieren auf dem LTE-C-V2X Standard, Dual-Mode-DSRC- und LTE-C-V2X-Geräte sowie 5G New Radio Geräte, die man auch unter der ersten Kategorie verorten könnte. Die Testverfahren bestehen aus mehreren Phasen, Metriken und Einsatzplänen. Diese sollen möglichst parallel verlaufen.

Dabei stellte man aber auch fest, dass sich die Geräte in ihrer Entwicklungszeit auf verschiedenen Ebenen befinden. Denn DSRC-Geräte gibt es seit Jahren und 5G ist relativ neu. Ab März sollen die ersten Testergebnisse vorliegen.

Unter der Obama-Regierung begann man die Verpflichtung auf die DSRC-Kommunikation. Die ersten Gemeinden und Unternehmen haben diesbezüglich auch Investitionen getätigt. Doch die Trump-Administration stoppte die Vorhaben und hinterließ die Branche in Unsicherheit.

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