US-Verkehrsministerium: Autonomes Fahren und schlechtes Wetter

Das Wetter kommt verstärkt in den Blickpunkt und so hat das US-Verkehrsministerium einen Bericht dazu veröffentlicht.

Das schlechte Wetter ist ein Störfaktor für das Autonome Fahren, denn vor allem die Sensoren werden durch widriges Wetter negativ beeinflusst. Daran arbeiten viele Firmen, so auch beispielsweise der Branchenprimus Waymo.

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Nun hat sich das US-Verkehrsministerium dem Thema angenommen und einen Bericht dazu publiziert. Darin wird der Sachverhalt behandelt und gefragt, wie sich die ungünstigen Wetter- und Straßenbedingungen auf automatisierte Fahrzeuge auswirken. Der Abschlussbericht untersuchte die Anforderungen an die Fahrzeuge sowie die diesbezüglichen Chancen und Probleme.

Der Bericht nutzt Statistiken der Federal Highway Administration (FHWA), welche aufzeigen, dass rund 20 Prozent der Unfälle mit Personenschaden auf das Wetter zurückzuführen sind. Trotz der hohen Sensorzahl sind die automatisierten Fahrzeuge nicht für den Betrieb bei widrigem Wetter ausgelegt. Doch das sollten sie, so die Einschätzung der US-Behörden.

Der Bericht ist dreigeteilt und besteht aus einer Literaturrecherche, Experimenten und einer Anhörung von Fachleuten zu dem Thema. Daraus ergeben sich einige Leitlinien für die weitere Forschung und Entwicklung des Autonomen Fahrens. Sie sollen die Wetterproblematik vor dem Hintergrund unterschiedlicher Ansätze eruieren.

Die Lösungen sieht der Bericht in der Verbesserung der Vernetzung, der Unterstützung durch die Infrastruktur und die Etablierung von Regeln zur Absicherung.

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