US-Studie: Autonomes Fahren könnte Verkehrstote vermeiden

Das Virginia Polytechnic Institute, State University des US-Staates Virginia, hat den US-Verkehr analysiert. Das Ergebnis zeigt dass man mit der Technik des Autonomen Fahrens, verkehrbezogene Todesfälle verhindern kann.

Zwei Erhebungen der US-Universität Virginia Tech zeigen auf, dass selbstfahrende Autos das Ziel der Null-Verkehrstoten erreichen könnte. Schon die Einführung von Fahrassistenzsystemen im Sicherheitsbereich könne den Verkehr deutlich weniger gefährlich machen. So war es schon in der Vergangenheit, beispielsweise mit der Einführung des Sicherheitsgurts.

Für den Vergleich hat man sich reale Unfälle angesehen, und unter dem gedachten Einsatz von Assistenzsystemen den Ausgang der Kollision rekonstruiert. Wie sich herausstellte, hätten Spurassistenzsysteme bei rechtzeitiger Warnung gute 30 Prozent der Unfälle verhindern können und damit ein Viertel alle verkehrsbezogenen Verletzungen.

Kollisionswarnungen, in Zusammenarbeit mit Bremsassistenzsystemen können weitere bis fast 8 Prozent der Unfälle vermeiden, das klingt nach wenig, aber es schafft ein vertrauenswürdiges Umfeld. Schon unter zur Hilfenahme dieser Systeme könnte man zwischen 30 Prozent und 50 Prozent der Verkehrstoten reduzieren, so die Studie.

Wie sich die Entwicklung fortsetzt, konnten die Autoren der Studie nicht sagen, da es noch kein Selbstfahrenden Auto auf dem Markt befindet. Doch man befindet sich ja auf dem besten Weg dahin.

Homepage Virginia Tech

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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2 Antworten

  1. Jan sagt:

    Wäre es möglich, den Link zur Studie zu bekommen?

  2. David Flora sagt:

    Hallo! Bitte wenden Sie sich an die Universität, die verlinkt ist.

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