US-Regierung verbietet Huawei, ZTE und Hikvision Tech

Die US-amerikanisch-chinesischen Wirtschaftsspannungen gehen in die nächste Stufe.

Die US-Regierung verbietet High-Tech mehrerer bekannter chinesischer Marken in sicherheitsrelevanten Umgebungen. Darunter Huawei, ZTE und Hikvision Tech. Es geht um die Frage der Spionage-Tätigkeiten. Auch beim autonomen Fahren aus China hat die USA jüngst reagiert.

Mit dem Verbot will man das Kommunikationsnetz des Landes schützen. Die Federal Communications Commission (FCC) hat jüngst beschlossen, das Verkaufsverbot und den Importstopp chinesischer Technologie von Firmen auszuweiten. Dabei will man Unternehmen treffen, die ein Risiko für die nationale Sicherheit darstellen.

Neben den oben erwähnten Unternehmen zählen beispielsweise auch Dahua und Hytera zu den fraglichen Firmen. Deren Geräte dürfen nur eingeführt werden, wenn versichert wird, dass sie nicht in sicherheitsbedenklichen Zusammenhängen verwendet werden. Die Grundlage dafür ist der Secure Equipment Act. Bereits genutzte Gerätschaften sind nicht betroffen, wenn sie auf der “Covered List” der FCC stehen. Jedoch behalte man sich das Recht vor, bestehende Genehmigungen zu entziehen.

Die US-Geheimdienste fürchten, dass China seine Firmen zwingen könnte, Informationen weiterzuleiten, obwohl die Firmen das bestritten haben. Dies wird auch angesichts der enormen Menschenrechtsverletzungen in China deutlich. Hikvisions Kamera-Technik wird für die Unterdrückung der Uiguren und anderen Minderheiten genutzt.

Huawei wurde bereits zuvor schon von der US-Regierung gebannt und Anfang des Jahres folgten Firmen wie China Unicom oder Pacific Network. Auch TikTok könnte bald im Fadenkreuz stehen.

Quelle

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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