US-Militär: Automatisierungsfortschritte

Das US-Militär engagiert sich stark bei der Automatisierung seiner Fahrzeuge.

Schon heute verfügt das US-Militär über automatisierte Fahrzeuge, die in der Regel für den Nachschub konstruiert sind. Dabei geht es um Konvois oder Einzelfahrzeuge. Auch zu See und in der Luft trachtet man nach der Automatisierung. Tatsache ist aber, dass es die Militär-Fahrzeuge nur teilautomatisiert oder ferngesteuert Fahren können.

Nun will man die Entwicklung anschieben und steht dabei vor ähnlichen Herausforderungen, wie die kommerziellen Anbieter. Dabei gehe es um die Wahrnehmung der Fahrzeuge und die Datenverarbeiten, so Bernard Theisen vom CCDC Ground Vehicle Systems Center der US-Armee in Warren im US-Bundesstaat Michigan.

Derart versucht man eine Software zu programmieren, die diese Hindernisse überwinden kann und es nicht zu einem Systemausfall kommt. Diese Herausforderung würden durch sich ändernde Umgebungen erschwert. Des Weiteren bereiten Schnee und Eis entsprechende Schwierigkeiten, die es zu bewältigen gilt.

Wenn die Systeme vor unbekannten Situationen stehen, müssen sie Lösungen finden. Diese Intelligenz muss man den Systemen noch einimpfen.

Das Militär hat bei der Entwicklung der Technik stark beigetragen, vor allem die DARPA-Challenges vor über einer Dekade führten zu einem Entwicklungssprung. Damalige Firmen haben sich sogar danach den militärischen Anwendungen verschrieben, wie Oshkosh Trucks das nun Oshkosh Deffense heißt. Diese sind für das Konvoi-Konzept der US-Armee verantwortlich.

Im September soll dieser Bereich erneut getestet werden. Das US-Militär plant dabei, eine optimale Besatzungsgröße herauszufinden. Das erste Fahrzeug wird ferngesteuert und die anderen Fahrzeuge folgen dem Ersten. Dabei profitiert man von der Weiterentwicklung einst militärischer Anwendungen, wie dem Radar oder GPS.

Quelle (englisch)

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